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143 Hausarztstellen unbesetzt – Trostpflaster für Medizin-Stipendium wirkt nicht

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Medizinstipendien in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drucksache 7/3300) erklären Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag M-V, und Torsten Koplin, gesundheitspolitsicher Sprecher der Fraktion:

 

Oldenburg: „Aktuell sind 143 Hausarztstellen im Land nicht besetzt. Um hier gegenzusteuern hat die Landesregierung – nach jahrelanger Leugnung des Problems – im Jahr 2018 ein Stipendienprogramm aufgelegt, mit dem sich angehende Ärztinnen und Ärzte verpflichten, nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums mindestens fünf Jahre in unserem Land zu praktizieren. Auf Anfrage meiner Fraktion stellt sich nun heraus, dass seit Januar 2018 von tausenden Studentinnen und Studenten des 5. Fachsemesters an den Universitäten Greifswald und Rostock bisher lediglich 37 Studierende das Stipendium in Anspruch genommen haben.“

Koplin: „Die Landesregierung ist gefordert, das Stipendienprogramm zu hinterfragen und gegebenenfalls weiterzuentwickeln sowie Maßnahmen zu prüfen und einzuleiten, mit denen der Ärztemangel in M-V behoben werden kann.