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Beschäftigte und Unternehmen sicher durch die Krise bringen

Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat November erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:


„Die anhaltende Corona-Pandemie wird auch Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die derzeitigen Maßnahmen, um den rasanten Anstieg der Neuinfektionen zu verhindern, sind in den Unternehmen bereits zu spüren. Über kurz oder lang werden viele Unternehmen ihre Beschäftigten erneut in Kurzarbeit schicken müssen. Um Unternehmen und Beschäftigte in dieser Situation zu unterstützen, bleibt es bei der Forderung der Linksfraktion, dass die neue Bundesregierung gut daran täte, das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent bzw. 100 Prozent im Niedriglohnbereich anzuheben. Auch die Vorfinanzierung des Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitgeber ist und bleibt für viele Unternehmen eine große Belastung. Auch hier muss zügig Abhilfe geschaffen werden.

Darüber hinaus muss der Bund auch aus den Puschen kommen und über weitere Wirtschaftshilfen beraten. Leere Restaurants, leere Ränge und Kinosäle oder abgesagte Großveranstaltungen - viele Branchen sind von den notwendigen Maßnahmen betroffen und sind auf Unterstützung angewiesen. Ein Großteil der Umsätze, gerade in der Weihnachtszeit werden nun wegbrechen. Die heutige Beratung zwischen Bund und Länder muss genutzt werden, um weitere Hilfen an den Start zu bringen. Meine Fraktion wird sich weiterhin dafür einsetzen, damit Beschäftigte und Unternehmen sicher durch die Krise gebracht werden.“