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Bessere Vergütung im Hotel- und Gaststättengewerbe erforderlich

Nach Ansicht der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, ist es nicht verwunderlich, dass die Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes ihre Ausbildungsplätze nicht besetzt bekommen.

„Nicht nur meine Fraktion kritisiert seit Jahren, dass Auszubildende in diesem Bereich unter denkbar schlechten finanziellen Bedingungen als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt werden – und dies, obwohl jeder weiß, wie wichtig dieser Wirtschaftszweig für das Land ist“, erklärte Frau Lück am Dienstag. Noch heute liege die Ausbildungsvergütung durchschnittlich 170 Euro niedriger als in den alten und unter dem Durchschnitt der neuen Bundesländer. „Es braucht sich doch niemand wundern, wenn die jungen Leute dahin gehen, wo bessere Bedingungen geboten werden“, sagte Frau Lück.

Die Tatsache, dass mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgängerinnen und Schulabgänger als Hauptgrund bei der Nichtbesetzung einer Lehrstelle genannt wird, sei ein Armutszeugnis für Schule und Bildung in M-V. „Aber anstatt anhaltend darüber zu lamentieren, ist es an der Zeit, dass ein Pakt für bessere Bildung im Land geschmiedet wird – von guter Vorschule, Schule und Universität bis hin zu qualitativ hochwertiger betrieblicher Ausbildung“, betonte Frau Lück. „In einem solchen Pakt müssen sich alle Beteiligten, Eltern, Lehrer, aber auch Unternehmen, engagieren.“