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Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin stärken – Weg mit den DRG!

Zum Antrag „Pädiatrische, gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung in M-V sicherstellen – zukunftsfähige Konzepte und Maßnahmen entwickeln“ erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Steffi Pulz-Debler:

„Meine Fraktion und ich persönlich setzen uns seit langem für eine wohnortnahe medizinische Versorgung von Frauen, Kindern und Jugendlichen ein. Es stimmt mich daher optimistisch, dass die im April beschlossene Regierungskommission zur Zukunft der medizinischen Versorgung bereits im Juni ihre Arbeit aufnehmen wird. Die Kommission hat die Aufgabe, die wesentlichen Handlungsempfehlungen der gleichnamigen Enquete-Kommission zielorientiert umzusetzen. Eines ihrer Schwerpunkte wird die Zukunft der Geburtshilfe sowie der Kinder- und Jugendmedizin in Mecklenburg-Vorpommern sein.

Darüber hinaus begrüßt meine Fraktion ausdrücklich die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, in den Kinderkliniken auf das System der Fallpauschalen (DRG) zu verzichten und Vorhaltekosten zu berücksichtigen. Diese Maßnahmen können die angespannte Lage in den Kinderkliniken verbessern. Das gilt es jetzt zügig umzusetzen. Für eine zukunftsfeste medizinische Versorgung in der Stadt und auf dem Land muss gelten: das Wohl der Patientinnen und Patienten vor Profite!

 

Auch deshalb unterstützt meine Fraktion ausdrücklich die Volksinitiative ‚Für eine wohnortnahe Geburtshilfe, Kinder- und Frauengesundheit in MV‘ der Bürgerinitiativen aus Bergen, Crivitz, Parchim und Wolgast.“