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Jeder Schritt zur Sicherung von Mobilität bringt uns voran

Zur Entschließung der SPD- und Linksfraktion zum Antrag der Fraktion der Bündnisgrünen „Öffentlichen Personennahverkehr fit machen für die Zeit nach Corona“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Unsere Entschließung ersetzt den bündnisgrünen Antrag. Sie wird die Arbeitsgrundlage für die Verbesserung des ÖPNV. Die Fortführung des Azubitickets und die geplante Einführung des Seniorentickets ermöglichen es vielen Menschen, vorhandene Nahverkehrsangebote auch rege nutzen zu können. Ab 2024 soll ein Rufbussystem landesweit sichern, dass Dörfer wieder angebunden und es überall im Land überhaupt wieder ein ÖPNV-Angebot außerhalb der Schülerbeförderung geben wird. Dabei setzen wir uns dafür ein, existierende und etablierte Rufbusangebote zu integrieren und auszubauen.

Die Stärkung der Schiene ist elementares Ziel. Ein möglichst geltender Stundentakt auf den Hauptstrecken, mehr Angebote auch in den Morgen- oder Abendstunden sollen die Bahn attraktiv für mehr Fahrgäste machen. Die Schiene ist das Rückgrat öffentlicher Mobilität und soll besser mit Bus und Rufbus vernetzt werden. Passende Anschlüsse, unkompliziertes Umsteigen, E-Ticketing und Fahrgastinformationen in Echtzeit sowie ein Dachtarif, der über Tarifgrenzen hinweg gilt, sollen es Menschen ermöglichen, öffentliche Mobilitätsangebote gut nutzen zu können.

Für all das ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und Verkehrsunternehmen unabdingbar. Kümmerer für das Gemeinschaftsprojekt Nahverkehr wird die landeseigene Verkehrsgemeinschaft VMV, die mit allen Beteiligten kooperieren und Aufgaben koordinieren wird. Die finanziellen Möglichkeiten des Landes sind allerdings begrenzt. Das Land wird mehr Mittel als bislang einsetzen, aber wir brauchen dringend die Unterstützung des Bundes für das Gelingen der Mobilitätswende.“