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Kostenlose Bildung - auch für die Erinnerungskultur

Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Simone Oldenburg, fordert die Bundesregierung auf, den Ländern für eine lebendige und gelebte Erinnerungskultur ausreichend finanzielle Unterstützung zu gewähren. "Kulturvolles Gedenken und Erinnern darf nicht von den Finanzen des jeweiligen Landes abhängig sein", erklärte Oldenburg am Dienstag.  "Bildung muss kostenfrei sein, dazu zählt auch, dass wir vor allem den Jugendlichen die Besuche in den Gedenkstätten - auch und gerade bei geführten Rundgängen - ohne finanzielle Gegenleistung ermöglichen."

Für die Stärkung des Geschichtsbewusstseins und für die Arbeit gegen das Vergessen dürften keine Gebühren erhoben werden. "Wer will, dass sich Unrecht, Intoleranz und Menschenverachtung nicht weiter in unserer Gesellschaft breitmachen, wer will, dass Hass aus den Herzen und Geschichtsverfälschung aus den Köpfen verschwinden, der darf dafür kein Geld verlangen", betonte Oldenburg.