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Niedriglöhne und Fachkräftemangel hängen ursächlich zusammen

Nach Ansicht der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, ist es erfreulich, wenn die Zahl derer steigt, die wieder eine Beschäftigung haben. „Aber der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat auch Schattenseiten, denn ihm stehen die Ausweitung der prekären Beschäftigung, wie Zeitarbeitsverhältnisse und Niedriglöhne, sowie eine Zunahme des Fachkräftemangels gegenüber“, erklärte Frau Lück.

Die Landesregierung habe es fünf Jahre lang versäumt, Niedrigstlöhnen und dem sich seit geraumer Zeit abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Auch die bundespolitischen Rahmenbedingen verschlechtern sich zunehmend“, so Frau Lück. Unter dem Deckmantel der Effizienzsteigerung würden die Mittel für die Integration von Arbeitslosen zurückgefahren, und gesetzliche armutsfeste Mindestlöhne würden seit Jahren blockiert.

Beide Schattenseiten, Niedriglöhne und Fachkräftemangel, hängen nach Ansicht von Frau Lück ursächlich zusammen. „Junge Leute verlassen nach wie vor das Land, weil sie woanders bessere Bedingungen für Ausbildung und Arbeit vorfinden“, sagte sie. „Es ist völlig unbegreiflich, warum sich die Landesregierung auf Bundesebene nicht für einen gesetzlichen Mindestlohn einsetzt, obwohl sie selbst einräumt, dass der sich ausweitende Niedriglohnsektor Altersarmut programmiert und die Sozialausgaben in die Höhe treibt“, so Frau Lück.