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Öffentliches WLAN ohne Wartung funktioniert nicht

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Potenzielle WLAN-Standorte in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/3800) erklärt die digitalisierungspolitische Sprecherin, Eva-Maria Kröger:

Nach wie vor ist M-V an touristischen Hotspots mit öffentlichem WLAN unterversorgt. Nun sollen nach dem Willen der Landesregierung 234 neue WLAN-Netze an besonders wichtigen Punkten aufgebaut werden. Die Kosten für die Ersteinrichtung werden von der Landesregierung auf 1.500 bis 1.800 Euro pro Hotspot angesetzt. Zu den Folgekosten wie Unterhaltung und Wartung ist die Landesregierung noch nicht aussagefähig.

„Zu einer international konkurrenzfähigen touristischen Infrastruktur gehört auch freies WLAN. Es wird daher höchste Zeit, dass die Landesregierung hier endlich in die Puschen kommt“ stellt Kröger klar und merkt an:

„Allerdings fehlt mir bei den Plänen die Folgekostenabschätzung. Solange nicht klar ist, wer zu welchen Kosten die dann vorhandene Hardware wartet und die Netze funktionsfähig hält, ist die bloße Feststellung, dass dieser oder jene touristische Hotspot einen WLAN-Router vertragen könne, nicht viel wert. Ich lege mir auch kein Auto zu, wenn ich weiß, dass ich mir weder Steuern noch Versicherung oder neue Bremsen leisten kann.

Die ersten ‚Auserwählten‘ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben bereits erklärt, dass sie die laufenden Kosten allein nicht schultern könnten und daher auch erst gar keine Anträge auf die Installation eines freien WLAN-Netzes stellen würden. Die Landesregierung muss sich hier schnellstens überlegen, wie die Wartung und technische Unterstützung aussehen sollen und vor allem wer diese Kosten tragen soll“