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Reform der Erzieherinnen und Erzieher lässt weiter auf sich warten

Zum Bericht der Landesregierung zur Reform der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Marianne Linke:

„Bildungsminister Tesch ignoriert zum wiederholten Mal Aufträge, die entweder per Gesetz zu erfüllen sind, oder wie im Fall der Reform der Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher per Landtagsbeschluss erteilt wurden.

Im Juni 2007 erteilten die Koalitionsfraktionen dem Minister den Auftrag, ‚eine Reform der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung bis spätestens 2009 einzuleiten’. Danach herrschte Stille – sowohl bei den Koalitionsfraktionen als auch im Ministerium. Dann war das Jahr 2009 vorbei und es geschah immer noch nichts. Auf Nachfrage versteckte sich der Bildungsminister hinter Problemen auf Bundesebene – der Bildungsföderalismus trug die Schuld. Seit dem 25. Februar 2011 liegt nun ein Bericht zur Reform der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung vor. Die Erzieherinnenausbildung wurde zwar um ein Jahr verkürzt, ohne jedoch die Inhalte zu modernisieren. Nach wie vor werden Sozialassistenten ausgebildet, die nicht als Erzieherinnen und Erzieher eingesetzt werden können. Schon heute ist deutlich, dass der Bericht nicht die erforderlichen Maßnahmen enthält, um die Ausbildung nach internationalen Standards und damit zukunftsfähig zu gestalten.

Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, endlich wirksame Maßnahmen einzuleiten, um dem Fachkräftemangel in der Kindertagesförderung entgegenwirken zu können.“