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Steigende Kosten der Studierendenwerke - Land muss sich angemessen beteiligen

Zur Kritik der Studierenden an der Finanzierung des Studierendenwerks Rostock erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Die Steigerung der Semesterbeiträge geschieht in Rostock in immer kürzeren Abständen - und die rot-schwarze Landesregierung sieht dabei zu. Um unter anderem seine Personalkosten überhaupt noch stemmen zu können, war das Studierendenwerk Rostock gezwungen, seinen Anteil am Semesterbeitrag innerhalb eines halben Jahres um 11,- Euro anzuheben. Damit zahlen die Studierenden nun insgesamt 100.000,- Euro mehr ein, während sich das Land nicht einmal mit einem Drittel der Summe am Mehraufwand des Studierendenwerks beteiligt.

Die Landesregierung aus SPD und CDU muss endlich ihre Beiträge zu den Studierendenwerken angemessen dynamisieren. Das gilt sowohl für Rostock als auch für Greifswald. In den kommenden Haushaltsverhandlungen werden wir daher auf eine solche Dynamisierung drängen. In diesem Kontext werden wir auch die Landesregierung auffordern, sich für einen Hochschulsozialpakt zwischen Bund und Ländern stark zu machen, wie ihn die Studierendenwerke seit langem fordern.“