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Teilhabe für Menschen mit Behinderung auch in Ausbildung und Beruf

Anlässlich des heutigen Europäischen Aktionstages behinderter Menschen fordert die sozial- und behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Irene Müller, mehr Chancengleichheit und Teilhabe durch Integration von Menschen mit Behinderung auch in Ausbildung und Beruf. 

Irene Müller nimmt heute in Rostock am öffentlichen Diskussionsforum „Kannst Du überhaupt (noch) arbeiten“ über die Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen am Arbeitsleben in Mecklenburg-Vorpommern teil. Veranstalter ist der „SELBSTHILFE Mecklenburg-Vorpommern e. V.“, ein Zusammenschluss von 23 Landesverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen, der an dem heutigen Aktionstag erneut für das Thema sensibilisieren und die Landesregierung auffordern will, sich in Bund und Land stärker für das Anliegen zu engagieren. 

„Eine gleichberechtigte Teilhabe ist in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern noch lange keine Selbstverständlichkeit“, erklärte Frau Müller. „Doch anstatt sich für die berechtigte Forderung der Menschen mit Behinderung nach chancengleicher Teilhabe einzusetzen, kürzt die Landesregierung das Landesblindengeld und wirft damit die Chancengleichheit ein großes Stück zurück“, kritisierte Frau Müller. Ihrer Ansicht nach ist es völlig inakzeptabel, dass die monatliche Arbeitsmarktstatistik die erwerbsfähigen schwer behinderten Arbeitsuchenden nicht mehr ausweist. „Bund und Land müssen sich stärker für die Integration der rund 5000 schwer behinderten Arbeitsuchenden in Mecklenburg-Vorpommern einsetzen“, betonte Frau Müller. Die Linksfraktion erwartet von der Landesregierung, dass sie zügig die UN-Konvention und das Gesetz über die Rechte behinderter Menschen, die am 1. Jan uar 2009 in Deutschland in Kraft getreten sind, auch in Mecklenburg-Vorpommern umsetzt.