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Unsere Maifeier am 1. Mai in Sassnitz

Über hundert Teilnehmer sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre

1. Mai in Sassnitz...und überhaupt ist es der 129. Tag der Arbeit/er. Es ist windig, es ist kalt und auf dem Rügenplatz in Sassnitz auf der Insel Rügen fehlen wieder die vielen, vielen, deren Tag es ist - die schlecht Bezahlten, die zur unentgeltlichen Arbeit Gezwungenen, Arbeitslose, die Frauen mit den ungleichen Löhnen... Und doch gibt es die, die sich noch immer für sie einsetzen und ein Wort, ein Ohr für die Bedürftigen haben, die Gemeinschaft und ein soziales Miteinander beschwören. Gute Reden, kämpferische und ehrliche Reden wurden gehalten. Allen voran sprach Matthias Schmeißer für die Gewerkschaften und verwies wie auch die Nachfolger auf die schwierige Situation in Europa und die hohe Bedeutung, die die Europawahl für jeden von uns hat, um zu einem sozialen und solidarischen Europa zu kommen. Kerstin Kassner, Mitglied der Linksfraktion im Bundestag brachte viel Herzenswärme auf den Platz, berichtete vom Erinnerungsmarsch an die KZ-Insassen, der heute traditionsgemäß in Barth startete und berichtete von einer neuen Studie, die zum x-ten Male von der roten Laterne unseres Landstrichs bei Löhnen zeugt. Das hätten die Menschen nicht verdient! Frank Kracht, Bürgermeister der Stadt Sassnitz rief ebenfalls eindringlich zur Teilnahme an den Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai, um die EU nicht den Nationalisten und Demagogen zu überlassen. Nach Beispielen zur Schieflache der aktuellen Politik mußte er nicht lange suchen und prangerte das Handeln von großen namhaften Unternehmen an, die zu Lasten der Beschäftigten auf Rügen, in Sassnitz einfach ihre Standorte dichtmachen, wenn woanders höhere Renditen locken.
Und so bleibt die Hoffnung auf mehr Selbsthilfe, mehr Solidarität in der Welt, denn ändern kann sich erst wirklich etwas, wenn die Betroffenen offen und mit Mut für ihre Interessen selbst einstehen.