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Wahlkreis 18, Torsten Koplin

Torsten Koplin

Kandidat im Wahlkreis 18,
Neubrandenburg - Mecklenburg-Strelitz - Uecker-Randow
auf Platz 5 der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern

Familienstand: verheiratet

Beruf: Schlosser

Mitglied: DIE LINKE., Verein „Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt-Rehse e.V., Volkssoldarität e.V., Literaturzentrum Neubrandenburg e.V., Arbeitslosenverband e.V. Neubrandenburg, Tacheles Uecker-Randow e.V.

 

http://www.torsten-koplin.de


Politische Ziele

Am Anfang war das Wort. Zumindest am Anfang dieser Bundestagslegislatur stand das Wort der Bundeskanzlerin von mehr Freiheit wagen. Wenn von Freiheit die Rede ist, so stellen sich immer und zu allererst auch die Gegenfragen: Freiheit für wen! Freiheit wovon! Dies bedenkend lässt sich unschwer erkennen, in welchem Ausmaß die letzten Jahre für einige wenige paradisische Wohltaten und damit verbundene Freizügigkeiten brachte. Am großen Rad der Umverteilung von Unten nach Oben wurde schwungvoll gedreht. Lange Zeit wurde hierzulande aus enormer Wertschöpfung in einer bislang ungeahnten Dimension Profit gezogen. Als Konjunkturpakete getarnte Programme sollen den erprobten Mechanismus am Laufen halten. Er bewirkt andererseits aber für viele Menschen einen neuen Grad der Unfreiheit. Für die, die in Amtsstuben entwürdigenden Situationen ausgesetzt sind, wenn sie vorsprechen müssen, weil sie von ihrer täglichen Arbeit nicht leben können oder gar keine haben. Unfrei fühlen sich nicht nur diejenigen, die trotz Erkrankung nicht zum Arzt gehen, weil die Haushaltskasse leer ist, sie sind es. Ich treffe zunehmend auf Mitmenschen, die nicht gewillt sind, die ihnen angetanen Demütigungen herunter zu würgen. Sie sind auf der Suche nach Adressaten ihrer Interessen. Für sie, die Ausgegrenzten, Ausgebeuteten und verächtlich gemachten, für die Menschen im Schatten, wie sie die Kirchen nennen, möchte ich als Bundestagsabgeordneter Interessenvertreter und Mitstreiter zugleich sein.

Ich traue mir zu, den Herausforderungen einer solchen ehrenvollen Aufgabe nutzbringend entsprechen zu können. Die Ideen und Vorstellungen von einer nicht kapitalistischen Gesellschaft suche ich immer mit praktischen Lösungsvorschlägen für aktuelle Problemstellungen zu verbinden. Denn Gesell-schaftskritik zu üben, ist das Eine, Alternativen aufzuzeigen, die Schluss damit machen, dass die Verhältnisse hingenommen werden, wie Wind und Regen, ist das Andere. Und beides gehört zusammen. Insofern kann ich darauf verweisen, dass die Vorschläge der LINKEN in M-V für ein Bibliotheksgesetz, für ein Musikschulgesetz und ein Theaterkonzept meine Handschrift tragen.

In anderer Verantwortung habe ich mitgewirkt am Konzept der Bundespartei für eine solidarische Bürgerversicherung im Gesundheitswesen und für ein Kinderta-gesförderungsgesetz auf Landesebene. Mit diesen Initiativen war ich immer darauf bedacht, wenn auch im bescheidenen Umfang, so doch, etwas zu verändern an der Art und Weise unseres Zusammenlebens. Das ist so notwendig, denn das unterlegte Profitprinzip zerstört nicht allein aktuelle Lebenschancen, es frisst auch die Utopie des Glücks. Beides ist nicht hinnehmbar, deshalb möchte ich mit allem Herzblut im Deutschen Bundestag mitwirken am Aufstehen, Widersetzen und die Gesellschaft verändern. Und im Übrigen, Glück und Freiheit sind Geschwister. Nur, das Eine ist etwas sehr Individuelles, die Andere existiert gesellschaftlich für alle oder gar nicht.

Lebenslauf

 

  • geboren am 26. Juli 1962 in Neubrandenburg, konfessionslos, verheiratet, zwei Kinder.


Ausbildung, Berufslaufbahn, berufliche Funktionen:

  • 1979 bis 1981 Ausbildung zum Schlosser.
  • 1981 bis 1984 Armeedienst (Wachregiment des MfS).
  • 1984 bis 1988 FDJ Neubrandenburg, Sekretär Kultur und Sport.
  • 1988 bis 1990 Hochschulstudium.
  • 1990 bis 1992 Geschäftsführer eines Dienstleistungsunternehmens,
  • ab 1992 Selbstständigkeit (Groß- und Einzelhandel).
  • Seit 1996 Angestellter, Gruppenleiter eines Großhandelsunternehmens.


Politische und gesellschaftliche Funktionen:

  • 1990 bis 1991 stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der FDJ.
  • 1993 bis 1994 Vorsitzender des Stadtverbandes Neubrandenburg der PDS.
  • 1994 bis 1999 Abgeordneter der Stadtvertretung Neubrandenburg.
  • 2003 bis 2006 Mitglied des Bundesvorstandes der Linkspartei.PDS.
  • Seit 2007 Vorsitzender des Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte der Partei DIE LINKE.
  • Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern seit 26. Oktober 1998.
    Bis 2006 stellvertretender Vorsitzender der Linkspartei.PDS-Fraktion.
    1998 bis 2002 stellvertretender Vorsitzender, 2002 bis 2006 Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Soziales, Familie, Frauen, Senioren, Jugend und Sport.
    Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Kulturpolitik.
    Seit November 2006 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
    Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Kulturpolitik.


 

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