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Unser Wahlprogramm für gute Bildung, gutes Einkommen und Renten sowie gegen Kinderarmut

Eine andere Politik im Sinne der Menschen ist möglich

Der Landesparteitag hat in der Stadthalle Rostock das Wahlprogramm zur Landtagswahl diskutiert und letztlich mit großer Mehrheit beschlossen.

Die Eckpunkte: Unterricht statt Ausfall mit mehr Investitionen in Schulen - Raus aus dem Lohnkeller, 13 Euro Mindestlohn, öffentliche Aufträge nur gegen Tariflöhne - Renten auf Westniveau und gleiche Löhne für gleiche Arbeit - Kinderarmut bekämpfen: kostenloses Mittagessen und Kindergrundsicherung.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Wahlprogramm 2021 zur Landtagswahl.

Geboren auf Rügen

Die Geburtsstation muss wieder zurück nach Bergen!

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Auch wenn die Geburtshilfestation am Bergener Sana-Krankenhaus seit dem 17. Mai - wie es offiziell heißt, vorübergehend - Geschichte ist, bleibt DIE LINKE und alle Partner hartnäckig am Thema dran: Rügen verzichtet um keinen Preis der Welt um seine Geburtshilfestation, denn: Geboren auf Rügen ist mehr als ein Lebensgefühl.

Denn: Es ist schlichtweg unzumutbar und gefährlich, von werdenden Müttern zu verlangen, einen mitunter stundenlangen Weg bis nach Stralsund zur Entbindung in Kauf zu nehmen.

Wenn Hebammen und Ärzte die Insel verlassen, kann das nur in unzureichenden Arbeitsbedingungen begründet sein, denn wer geht schon freiwillig dort weg, wo andere Urlaub machen?

Das ging jahrzehntelang - auch in der DDR - anders und besser, das muss auch heute möglich und finanzierbar sein!

Rügen und auch andere Regionen im Kreis haben seit der unseligen Kreisgebietsreform fast sämtliche Verwaltungsinfrastruktur verloren, es reicht den Bürgerinnen und Bürgern schon lange!

Deshalb startete DIE LINKE. Vorpommern-Rügen mit großartiger Unterstützung des Stadtverbands Rostock ihre Postkartenaktion unter diesem Motto in Bergen auf Rügen und Samtens. Weitere Orte werden in Kürze folgen.

Unser Foto zeigt von LINKS: Eva-Maria Kröger MdL, Matthias Schmeißer (VR), Philipp Leist, Sandro Smolka und Christian Albrecht.

Den Rostockern gebührt auch an dieser Stelle nochmals unser ausdrücklicher Dank für einen schönen und erfolgreichen Tag!

Unser Dank gilt den Alliierten der Antihitlerkoalition für die Befreiung von Faschismus und Krieg!

Der Schoß ist fruchtbar noch...

Feierliche Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal am Bahnhof Bergen auf Rügen (vis a vis) am 8. Mai 2021 um 16 Uhr. Es gelten die einschlägigen Hygiene- und Abstandsregelungen nach der Corona-Landesverordnung.

Zur gleichen Zeit gibt es auf dem Neuen Markt in Stralsund eine Gedenkstunde zum 76. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, zu welcher der Erste Botschaftsrat der Russischen Föderation, Georgy Starikovich sowie der Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, Herr Dr. Alexander Badrow, erwartet werden.

Ein weiteres Gedenken wird ebenfalls um 16 Uhr an diesem Tag in Ribnitz an der dortigen Mahn- und Gedenkstätte stattfinden. Als Redner ist Johann Scheringer angekündigt.

Weitere Termine an anderen Orten sind in Vorbereitung.

Geboren auf Rügen: Geburtsstation erhalten!

Ein breites Spektrum an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte Flagge und untermauerte die Forderung nach dem Erhalt der hiesigen Infrastruktur im Gesundheitswesen

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Schon immer erklärte sich DIE LINKE auch mit allen Beschäftigten im Gesundheitswesen solidarisch und fordert den (möglichst kommunalen) Erhalt von Gesundheitseinrichtungen, so auch der Geburtshilfeeinrichtungen am Sana-Krankenhaus in Bergen auf Rügen.

Die Gründe für die aktuell als Begründung für die (zeitweilige) Schließung herhaltende Fluktuation des Stationspersonals sind ursächlich auch in den offenbar nicht ausreichenden Rahmenbedingungen für das Personal zu suchen. Denn: Wer verläßt aus freien Stücken Deutschlands schönste Insel, es sei denn, er findet anderswo günstigere Arbeits- und Lebensbedingungen vor?

Ihre Solidarität mit den Beschäftigten und ihren Willen zum Erhalt der Geburtshilfestation untermauerte die LINKE am 30. April 2021 augenfällig mit einem stillen Protest vor dem Sana-Krankenhaus in Bergen auf Rügen, zu dem auch zahlreiche Bürger sowie Mitglieder anderer Parteien und gesellschaftlicher Gruppierungen erschienen waren.

Vor Ort weilten u.a. unsere Bundestagsabgeordnete und Kandidatin im Wahlkreis 15 Kerstin Kassner, die Bergener Bürgermeisterin Anja Ratzke, Mitglieder der hiesigen SPD sowie der Staatssekretär Finanzen Heiko Miraß.

DIE LINKE wird auch in Zukunft an diesem wichtigen Thema dranbleiben. Versprochen!

Deshalb demonstrieren wir mit allen Partnern am 17. Mai 2021 um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Bergen auf Rügen vor dem Brunnen. Hier gelten wieder die Hygiene- und Abstandsregelungen und einen begrenzte Teilnehmerzahl von max. 50 Personen als Auflage.

LINKE initiiert Gedenkstätte

Am 23. April wurde in Grimmen die Gedenkstele für ermordete jüdische Mitbürger eingeweiht. Dieser Gedenkort wurde massgeblich auf Initiative der LINKEN Grimmen in der Stadtvertretung eingerichtet.
Eine Stele in der die Stadt Grimmen an Einwohner der Stadt erinnert die in den Jahren 1940 -1943 als vor einem Menschenleben wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer vermeintlichen Rasse, vom nationalsozialistischen, faschistischen Regime für minderwertig erklärt und ermordet wurden. Ein ganzes Menschenleben, was zum Beispiel die damals 5-Jährige in Grimmen geborene Bärbel Davidson nicht führen durfte.
Wohl niemand in Grimmen trägt heute für die damaligen Ereignisse persönliche Schuld. Wohl aber eine Verantwortung dafür, dass solche Dinge nicht vergessen werden oder der Mantel des Schweigens darüber gedeckt wird, damit so etwas überall auf unserem Planeten rigoros bekämpft werden kann.
Deswegen ist die Linke sehr froh, dass, nachdem die Stadtvertretung unseren Antrag dazu im Sommer 2017 einstimmig beschlossen hat, mit der Einweihung der Stätte, Grimmen dieser Verantwortung ein Stück gerecht wird.

Matthias B. Schmeißer (GF Vorpommern-Rügen)

DIE LINKE in der hiesigen Region geht positiv gestimmt ins Superwahljahr

Bundestags- und Landtagswahlkreisbewerber in Stralsund gekürt

In einer spannenden gemeinsamen Wahlkreisversammlung - pandemiebedingt im dritten Anlauf - wählten am 17. April 2021 in Stralsund die wahlberechtigten Mitglieder im Bundestagswahlkreis 15 (umfasst den Landkreis Vorpommern-Rügen, die Hansestadt Greifswald und das Amt Landhagen) die Wahlkreisbewerberin.

Mit überwältigender Mehrheit setzte sich die langjährige Bundes-, Landes- und Lokalpolitikerin und derzeitige Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner gegen Oliver Herber aus Göhren durch.

In einer sich ab Mittag anschließenden zweiten gemeinsamen Wahlkreisversammlung wurden die Wahlkreisbewerberinnen und -bewerber für die Landtagswahlkreise im hiesigen Landkreis gekürt:

  • Wahlkreis 23: Dr. Wolfgang Weiß MdL, Hochschullehrer
  • Wahlkreis 24: Armin Latendorf, Geschäftsführer
  • Wahlkreis 25: Olga Fot, Jugendsozialarbeiterin (Landesliste Platz 19)
  • Wahlkreis 26: Sebastian Lange, Altenpfleger (Landesliste Platz 18)
  • Wahlkreis 33: Patrick Jahn, Versicherungsfachmann (in einer Stichwahl gegen einen parteilosen Mitbewerber)
  • Wahlkreis 34: Kevin Zenker, Kfz-Schlosser (mit absoluter Mehrheit gegen Frederik Maria Bartell (Landesliste Platz 25) und Oliver Herber)

Allen Wahlkreisbewerberinnen und -bewerbern gelten unsere herzlichsten Glückwünsche für das nunmehr offiziell begonnene Rennen um das Vertrauen und die Gunst der Wähler und damit um die begehrten Direktmandate.

Gleichzeitig möchten wir mit einem sehr guten Zweitstimmenergebnis dafür sorgen, dass DIE LINKE mit möglichst vielen Abgeordneten in den 8. Landtag Mecklenburg-Vorpommern einzieht.

Die Bürger erwarten von uns vor allem eine verläßliche, glaubwürdige Außendarstellung und an ihren dringendsten sozialen Fragen und Problemen orientierte Lösungen, die möglichst breite Wählerschichten ansprechen.

P.S.: Selbstredend wurden alle Teilnehmer vor Einlass zu den unter strengsten Hygiene- und Sicherheitsbedingungen organisierten Veranstaltungen auf Corona getestet. Sämtliche Testergebnisse fielen negativ aus.

8-Punkte-Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse bis 2025

Matthias Schmeißer

Die Demminer Landesvertreter*innenversammlungen stellen Weichen für den Wahlkampf

Listen für die Bundestags- und Landtagswahl am 26.09.2021 bestimmt

Nach pandemiebedingter Terminverschiebung und Ortsänderung war es am 13./14. März 2021 endlich soweit:

Jeweils 120 Delegierte konnten unter strengen Corona-Hygiene-Vorkehrungen über die Bewerber*innenliste für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag und den 8. Landtag Mecklenburg-Vorpommerns befinden.

In einem wahren Abstimmungsmarathon wurden folgende Listen gekürt:

Wahl zum 20. Deutschen Bundestag

  • Platz 1: Dietmar Bartsch
  • Platz 2: Ina Latendorf
  • Platz 3: Amina Kanew
  • Platz 4: Toni Jaschinski
  • Platz 5: Judith Keller
  • Platz 6: Susanne Krone
  • Platz 7: Lajos Orban

Wahl zum 8. Landtag Mecklenburg-Vorpommern (VR-Vertreter fett hervorgehoben)

  • Platz 1: Simone Oldenburg
  • Platz 2: Torsten Koplin
  • Platz 3: Jeannine Rösler
  • Platz 4: Henning Foerster
  • Platz 5: Jacqueline Bernhardt
  • Platz 6: Christian Albrecht
  • Platz 7: Eva-Maria Kröger
  • Platz 8: Michael Noetzel
  • Platz 9: Elke-Annette Schmidt
  • Platz 10: Daniel Seiffert
  • Platz 11: Steffi-Pulz Debler
  • Platz 12: Dirk Bruhn
  • Platz 13: Karen Larisch
  • Platz 14: Daniel Trepsdorf
  • Platz 15: Simone Dehn
  • Platz 16: Sehymus Atay-Lichtermann
  • Platz 17: Daniela Filter
  • Platz 18: Sebastian Lange
  • Platz 19: Olga Fot
  • Platz 20: Jan Ole Rieck
  • Platz 21: Michael Schneider
  • Platz 22: Marcus Wiederhöft
  • Platz 23: René Bühring 
  • Platz 24: Klaus-Georg Mohrholz-Wensauer
  • Platz 25: Frederik Maria Bartell
  • Platz 26: Detlef Rabethge

Wir wünschen allen Bewerberinnen und Bewerbern alles erdenklich Gute und freuen uns auf einen gemeinsamen erfolgreichen Landtags- und Bundestagswahlkampf.

 

Livestream am Frauenkampftag

Sicherlich werden sich viele zugespitzte Probleme für Frauen mit dem Ende der Pandemie wieder legen, aber wo landen wir dann? Zurück im alten Status Quo, den wir vorher schon nur mehr schlecht als recht bewältigt oder in dem wir immer wieder unsere Grenzen aufgezeigt bekommen haben?

Nein, wir wollen nicht zurück in die alte Normalität! Wir wollen weitergehen und die Karten neu mischen. Darüber sprechen Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler mit Gästen im Livestream. 

Am 8.März ab 18 Uhr live auf DIE LINKE

Herzlichen Glückwunsch der neuen Doppelspitze!

Mit Frauenpower in den Wahlkampf 2021.

Der Parteitag der LINKEN hat seine zweitägige Arbeit abgeschlossen. Nach der Beschlussfassung über den Leitantrag "Wie wir gerecht aus der Krise kommen – Mit einem sozialen, friedlichen und ökologischen Systemwechsel" stand die Wahl des neuen Parteivorstandes im Mittelpunkt. Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler wurden als neue Parteivorsitzende gewählt.

Auch der Kreisverband Vorpommern-Rügen schließt sich den zahlreichen Glückwünschen an und sichert der neuen Doppelspitze und dem neuen Vorstand die volle Unterstützung zu.

Gemeinsam sind wir stark!

Scham und Trauer über Schändung der Gedenksteine für die verfolgten Juden der Stadt Bergen auf Rügen

Vor wenigen Tagen - ausgerechnet im zeitlichen Zusammenhang zum Tag der feierlichen Eröffnung des Jubiläumsjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" - haben unbekannte Täter die Stolpersteine zum Gedenken an die ausgegrenzten und verfolgten jüdischen Mitbürger der Stadt Bergen während des Nationalsozialismus mit brauner Farbe verunstaltet und geschändet. Es handelt sich um die Stolpersteine zum Gedenken an Albert Noack, ein alteingesessener jüdischer Kaufmann in Bergen, der aufgrund von Ausgrenzung und Schikane in den Selbstmord getrieben wurde und seiner Schwester Ida Noack, beide wohnhaft im Haus Markt 19 im Zentrum Bergens auf Rügen. Berlin, den 23.02.2021 - "Mit Wut und Bestürzung haben wir die Beschmutzung der Stolpersteine zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger meiner Heimatstadt Bergen auf Rügen aufgenommen. Es ist skandalös und beschämend, dass einige Menschen nicht aus der Geschichte gelernt haben und das Andenken an die Unmenschlichkeit und das Leiden, das aus rassistischen und menschenverachtenden Motiven über unschuldige Mitbürger aus der Mitte der Gemeinschaft kam, wieder beschmutzen wollen. Das traurige Schicksal der Familie Noack ist von der antisemitischen Haltung seiner Mitmenschen provoziert worden. Daraus sollten wir auch heute und in Zukunft unsere Konsequenzen ziehen. Dem Denken und Sprechen folgen irgendwann unmenschliche Taten", kommentiert Kerstin Kassner die Geschehnisse in ihrem Wohnort. Die Stolpersteine sind eine bundesweite Aktion des Künstlers Gunter Demnig aus Berlin. Die Verlegung der Stolpersteine in Bergen wurde durch den Verein "PRORA-ZENTRUM" initiiert und vom Künstler selbst 2006 verbaut. "Als Vorsitzende des Vereins werde ich alles daran setzen, dass die Stolpersteine schnell wieder gut sichtbar und unbeschädigt auf die Geschehnisse hinweisen und zukünftig alle mahnen. Nie wieder Faschismus und Antisemitismus zu dulden und engagiert die Stimme dagegen zu erheben. Der Verein "PRORA-ZENTRUM" hat im Jahr 2006 eine Broschüre mit dem Titel "Bergen im Nationalsozialismus" erstellt, in der sehr detailreich und anschaulich die Geschichte der Jüdischen Gemeinde auf Rügen erforscht und aufgearbeitet wird", so Kerstin Kassner weiter.

Kerstin Kassner (MdB), Fraktion DIE LINKE Wahlkreis 15 - Vorpommern-Rügen Kommunal- und tourismuspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

Der Entwurf des Bundestagswahlprogramms

Bitte klicken Sie auf die Grafik.

Teile, was hilft!

FFP-2-Masken für alle!

Wenn Sie in der Lage sind, neue FFP-2-Masken abgeben zu können, dann bringen Sie diese bitte zu unseren Geschäftsstellen oder Wahlkreisbüros, z.B. in Bergen auf Rügen, Markt 8. Diese Masken gehen an Einrichtungen, die diese wiederum an Menschen weitergeben, welche nur wenig Geld haben. Vielen Dank für Ihre Solidarität!

Erneute Absage der für den 20. Februar 2021 vorgesehenen Wahlkreisversammlungen

Pandemielage im Nachbarkreis VG liess keine andere Möglichkeit zu

Durch die aktuell verschärfte Pandemielage im Nachbarlandkreis Vorpommern-Greifswald werden die für den 20. Februar 2021 geplanten Veranstaltungen

  • Wahlkreisversammlung zur Aufstellung der Wahlkreisbewerberin/des Wahlkreisbewerbers zur Wahl des 20. Deutschen Bundestags im Bundestagswahlkreis 15 und die
  • Wahlkreisversammlung zur Aufstellung der Wahlkreisbewerberin/des Wahlkreisbewerbers zur Wahl des 8. Landtags in den Wahlkreisen 23, 24, 25, 26, 33 und 34 auf Beschluss des Kreisvorstands DIE LINKE. Vorpommern-Rügen vom 24.01.2021 im Umlaufverfahren,
  • die Wahlkreisversammlung zur Aufstellung der Wahlkreisbewerberin/des Wahlkreisbewerbers zur Wahl des 20. Deutschen Bundestags im Bundestagswahlkreis 15 auch auf gleichlautenden Beschluss des Kreisvorstands DIE LINKE. Peene-Uecker-Ryck

ein weiteres Mal auf einen noch zu bestimmenden Termin verschoben.

Der vorgesehene Programmablauf und Inhalt, der Austragungsort Chamäleon e.V., Alte Richtenberger Straße 2, 18437 Stralsund und die einschlägigen Rahmenbedingungen (CORONA-Landesverordnung) und Zusammensetzung der Gremien bleiben unverändert.

Die entsprechenden Absagen und Neueinladungen sind seit dem 11. Februar 2021 auf dem Postweg zu den wahlberechtigten Mitgliedern.

DIE LINKE Vorpommern-Rügen gedenkt der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
Gedenken der LINKEN VR an der KZ Gedenkstätte Barth

Niemals vergessen!

Kinderschuhe aus Lublin

Johannes R. Becher

Von all den Zeugen, die geladen,
vergess ich auch die Zeugen nicht.
Als sie in Reihn den Saal betraten,
erhob sich schweigend das Gericht.

Wir blickten auf die Kleinen nieder,
ein Zug zog paarweis durch den Saal.
Es war, als tönten Kinderlieder,
ganz leise, fern, wie ein Choral.

Es war ein langer bunter Reigen,
der durch den ganzen Saal sich schlang.
Und immer tiefer ward das Schweigen
bei diesem Gang und Kindersang.

Voran die Kleinsten von den Kleinen,
sie lernten jetzt erst richtig gehn
- auch Schuhchen können lachen, weinen -,
ward je ein solcher Zug gesehn?

Es tritt ein winzig Paar zur Seite,
um sich ein wenig auszuruhn,
und weiter zieht es in die Weite -
es war ein Zug von Kinderschuhn.

Man sieht, wie sie den Füßchen passten -
sie haben niemals weh getan,
und Händchen spielten mit den Quasten,
das Kind zog gern die Schuhchen an.

Ein Paar aus Samt, ein Paar aus Seiden,
und eines war bestickt sogar
mit Blumen, wie sie ziehn, die beiden,
sind sie ein schmuckes Hochzeitspaar.

Mit Bändchen, Schnallen und mit Spangen,
zwerghafte Wesen, federleicht -
und viel sind viel zu lang gegangen
und sind vom Regen durchgeweicht.

Man sieht die Mutter, auf den Armen
das Kind, vor einem Laden stehn:
"Die Schuhchen, die, die weichen, warmen,
ach Mutter, sind die Schuhchen schön!"

"Wie soll ich nur die Schuhchen zahlen.
Wo nehm das Geld ich dafür her...."
Es naht ein Paar von Holzsandalen,
es ist schon müd und schleppt sich schwer.

Es muss ein Strümpfchen mit sich schleifen,
das wund gescheuert ist am Knie....
Was soll der Zug? Wer kann `s begreifen?
Und diese ferne Melodie....

Auch Schuhchen können weinen, lachen....
Da fährt in einem leeren Schuh
ein Püppchen wie in einem Nachen
und winkt uns wie im Märchen zu.

Hier geht ein Paar von einem Jungen,
das hat sich schon als Schuh gefühlt,
das ist gelaufen und gesprungen
und hat auch wohl schon Ball gespielt.

Ein Stiefelchen hat sich verloren
und findet den Gefährten nicht,
vielleicht ist der am Weg erfroren -
ach, damals fiel der Schnee so dicht....

Zum Schluss ein Paar, ganz abgetragen,
das macht noch immer mit, wozu?
Als hätte es noch was zu sagen,
ein Paar zerrissener Kinderschuh.

Ihr heimatlosen, kinderlosen,
wer schickte euch? Wer zog euch aus?
Wo sind die Füßchen all, die bloßen?
Ließt ihr sie ohne Schuh zu Haus?

Der Richter kann die Frage deuten.
Er nennt der toten Kinder Zahl.
....ein Kinderchor. Ein Totenläuten.
Die Zeugen gehen durch den Saal.

Die Deutschen waren schon vertrieben,
da fand man diesen schlimmen Fund.
Wo sind die Kinder nur geblieben?
Die Schuhe tun die Wahrheit kund:

Es war ein harter dunkler Wagen.
Wir fuhren mit der Eisenbahn.
Und wie wir in dem Dunkel lagen,
so kamen wir im Dunkel an.

Es kamen aus den Ländern allen
viel Schuhchen an in einem fort,
und manche stolpern schon und fallen,
bevor sie treffen ein am Ort.

Die Mutter sagte: "Wie viel Wochen
wir hatten schon nichts Warmes mehr?
Nun werd ich uns ein Süppchen kochen."
Ein Mann mit Hund ging nebenher:

"Es wird sich schon ein Plätzchen finden",
so lachte er, "und warm ist`s auch,
hier braucht sich keiner abzuschinden...."
bis in den Himmel kroch ein Rauch.

"Es wird euch nicht an Wärme fehlen,
wir heizen immer tüchtig ein.
Ich kann Lublin nur warm empfehlen,
bei uns herrscht ewiger Sonnenschein."

Und es war eine deutsche Tante,
die uns im Lager von Lublin
empfing und "Engelspüppchen" nannte,
um uns die Schuhchen auszuziehn,

und als wir fingen an zu weinen,
da sprach die Tante: "Sollt mal sehn,
gleich wird die Sonne prächtig scheinen,
und drum dürft ihr jetzt barfuss gehn....

Stellt euch mal auf und lasst euch zählen,
so, seid ihr auch hübsch unbeschuht?
Es wird euch nicht an Wärme fehlen,
dafür sorgt unsere Sonnenglut....

Was, weint ihr noch? `s ist eine Schande!
Was tut euch denn, ihr Püppchen, weh?
Ich bin die deutsche Märchentante!
Die gute deutsche Puppenfee.

`s ist Zeit, ihr Püppchen, angetreten!
Was fällt euch ein denn, hinzuknien.
Auf, lasst uns singen und nicht beten!
Es scheint die Sonne in Lublin!"

Es sang ein Lied die deutsche Tante.
Strafft sich den Rock und geht voraus,
und dort, wo heiß die Sonne brannte,
zählt sie uns nochmals vor dem Haus.

Zu hundert, nackt in einer Zelle,
ein letzter Kinderschrei erstickt....
Dann wurden von der Sammelstelle
die Schuhchen in das Reich geschickt.

Es schien sich das Geschäft zu lohnen,
das Todeslager von Lublin.
Gefangenenzüge, Prozessionen.
Und - eine deutsche Sonne schien....



Wenn Tote einst als Rächer schreiten
und über Deutschland hallt ihr Schritt
und weithin sich die Schatten breiten -
dann ziehen auch die Schuhchen mit.

Ein Zug von aber tausend Zwergen,
so ziehen sie dahin in Reihn,
und wo die Schergen sich verbergen,
dort treten sie unheimlich ein.

Sie schleichen sich herauf in Stiegen,
sie treten in die Zimmer leis.
Die Henker wie gefesselt liegen
und zittern vor dem Schuldbeweis.

Es wird die Sonne brennend scheinen.
Die Wahrheit tut sich allen kund.
Es ist ein großes Kinderweinen,
ein Grabgesang aus Kindermund....

Der Kindermord ist klar erwiesen.
Die Zeugen all bekunden ihn.
Und nie vergess ich unter diesen
die Kinderschuhe aus Lublin.

Johannes R. Becher

US-Amerikanischen Erpressungsversuchen nicht erliegen!

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lubmin_Nord_Stream_Offshore-Rohr.jpg#/media/File:Lubmin_Nord_Stream_Offshore-Rohr.jpg

Der Landesvorstand sieht aufgrund der verfehlten Energiepolitik in Deutschland und Europa die Notwendigkeit der Nord-Stream-2-Pipeline. Die US-Amerikanische Sanktionspolitik ist von wirtschaftlichen Interessen getrieben, den Absatz von amerikanischem Frackinggas in Europa deutlich zu steigern. Diesen Erpressungsversuchen darf Europa, Deutschland und auch Mecklenburg-Vorpommern nicht erliegen.

Mit der Gründung der Stiftung wird neben der Fertigstellung der Pipeline vor allem der Anspruch verbunden, dass Mecklenburg-Vorpommern dem Klimaschutz deutlich mehr Aufmerksamkeit widmet. Die bisherigen Bemühungen hatten kaum Wirkung, was sich darin widerspiegelt, dass sowohl die Klimaschutzziele 2020 nicht erreicht worden sind und eine deutliche Reduktion von CO2-Emissionen nicht stattgefunden hat. Wir sind weiterhin der Ansicht, dass Energie bezahlbar für alle bleiben muss. Der Landesvorstand unterstützt die Bemühungen der Landtagsfraktion, ein Klimaschutzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern im Landtag verabschieden zu lassen.

Aktuelle Studie: Krankenhäuser überlastet, Pflegekräfte am Ende

Bereits vor der Corona-Pandemie ächzte das Gesundheitssystem unter den dramatischen Folgen jahrzehntelanger Kürzungspolitik, Wettbewerbsorientierung und Privatisierung. Es herrscht schon lange drastischer Personalmangel: 100 000 Pflegekräfte fehlen in Krankenhäusern und 100 000 in der Altenpflege. Pflegekräfte mussten deshalb schon im Normalbetrieb vor Corona oft bis zum Umfallen arbeiten. Angesichts voller Betten und aufwendiger Infektionsschutzmaßnahmen wird es Tag für Tag schlimmer. In der Pandemie eskaliert die Lage, leidtragende sind – wie so oft – gerade die, die den Laden am Laufen halten.

Für eine Untersuchung hat die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) 1.000 Pflegekräfte in Deutschland befragt. Die Antworten beschreiben eine dramatische Lage in den Krankenhäusern: 75 Prozent der Intensivpflegenden sagen, dass sie ihre Patienten nicht mehr angemessen versorgen können. Die Angst vor einer Infektion belastet die Pflegenden am stärksten (70 Prozent). Viele Pflegende ärgern sich sehr darüber, dass ihre Hilferufe „weder vor der Pandemie noch während oder zwischen den zwei Wellen“ ignoriert wurden". Zudem hätten viele Kolleg*innen aufgrund der unerträglichen Zustände gekündigt, jeder sechsten Pflegekraft ist deswegen die Motivation für ihren Beruf abhanden gekommen.

Zu der Überlastung kommt das Arbeiten in voller Schutzausrüstung und die ständige Konfrontation mit dem Tod von Covid-Patient*innen hinzu, um deren Leben wochenlang gekämpft wurde. Dass die Gesellschaft dieses Engagement nur mit warmen Dankesworten honoriert und dass erst Schutzausrüstung, dann Tests und jetzt Impfungen fehlen, ist ein Affront gegenüber den Pflegekräften und ein massives politisches Versagen. Viele Pflegekräfte haben nicht mal die mickrige Corona-Prämie bekommen – auch hier Enttäuschung statt Belohnung. Doch Pflege ist mehr wert und muss besser bezahlt werden. DIE LINKE fordert deshalb 500 Euro mehr Grundgehalt in der Pflege! Jeden Monat. Auch nach Corona.

Ein gesundes neues Jahr 2021.

Ein gesundes neues Jahr 2021 wünscht Ihnen der Kreisverband DIE LINKE. Vorpommern-Rügen.

Ein für uns alle sehr ereignis- und entbehrungsreiches Jahr 2020 mit für viele Menschen schmerzvollen persönlichen Verlusten und Einschnitten ging zu Ende.

Wir befinden uns nach wie vor in einem sogenannten "Lock-Down", der von uns allen im Interesse unserer Gesellschaft ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein und Opferbereitschaft fordert.

So werden auch die für den 9. Januar 2021 in Rostock geplanten Veranstaltungen in der Stadthalle Rostock a) die 2. Tagung des 7. Landesparteitags sowie b) die VertreterInnenversammlung zur Aufstellung der Landesliste zur Wahl zum 20. Bundestag entfallen müssen.

Dennoch werden wir auch in schwerer Zeit immer für alle dasein, die mit uns als verläßlichen Partner im Wirken um soziale Gerechtigkeit, friedlichen Zusammenleben aller Menschen und Solidarität zusammenstehen und unsere gemeinsamen Werte schätzen und täglich leben.

Der Start der weltweiten Impfkampagne stellt für uns dabei ein hoffnungsvolles Element auf dem langen Weg zur Bewältigung und Beherrschung dieser furchtbaren Pandemie dar.

Bitte bleiben Sie allzeit gesund, stehen Sie in der Familie sowie im persönlichen Umfeld zusammen und verlieren Sie nicht den Optimismus!

In solidarischer Verbundenheit

DIE LINKE. Vorpommern-Rügen

Für einen solidarischen Lockdown

Erklärung der Partei- und Fraktionsvorsitzenden sowie der Landes- und Fraktionsvorsitzenden aus den regierenden Bundesländern zur Ministerpräsidentenkonferenz am 13. Dezember 2020.

Wir alle sehnen uns nach einem Leben ohne Corona. Die täglichen Corona-Neuinfektionen und die Zahl der an und durch Covid-19 Verstorbenen steigen, Krankenhäuser kommen vielerorts an ihren Grenzen. Der schnellste Weg, die hohe gesundheitliche Gefährdung jetzt zu senken, führt über einen energischen Lockdown. Aber dieser Lockdown muss genauso sozial sein.  Die Mehrheit der Menschen verhält sich verantwortungsvoll - oft solidarisch und rücksichtsvoll. Gleichzeitig wissen wir um die enormen sozialen Folgen, die die vielfachen Einschränkungen und Unsicherheiten jetzt bereits haben, vor allem für diejenigen, die über keine privaten Ressourcen verfügen. Der Staat ist daher nicht nur verpflichtet einer Bevölkerung zu helfen, die sich zum Schutz vor dem Corona-Virus auf zahlreiche und extreme Einschränkungen eingelassen hat, sondern die betroffenen Menschen haben ein Recht auf Hilfe.

Es geht darum, sich jetzt freiwillig einzuschränken, um andere und sich selbst nicht zu gefährden. Wer sich aber solidarisch einschränken will, muss es auch können. Es reicht nicht, wenn die Bundesregierung immer wieder mit dem Finger auf Bürgerinnen und Bürger zeigt. Die Verantwortung darf nicht einseitig ins Private abgeschoben werden. Soziale Sicherheiten und soziales Handeln sind Grundpfeiler der Demokratie in unserem Gemeinwesen. Ein solidarischer Lockdown ist möglich. Niemand darf in der Pandemie und durch einen zweiten Lockdown in existentielle Not gestürzt werden.

Die Hilfen der Bundesregierung sind lückenhaft und erreichen bei weitem nicht alle, die sie brauchen. Soziale Garantien und staatliche Vorleistungen sind jetzt dringend notwendig. Der Schlüssel dafür liegt bei der Bundesregierung, nicht bei den Ländern und Kommunen, die vielfach weder die Rechtskompetenz noch die Mittel dafür haben.

Wir schlagen deshalb vor, über folgende Sofortmaßnahmen für einen umfassenden sozialen Schutz und schnelle staatliche Garantien zu diskutieren. Es ist Aufgabe der Bundesregierung und des Bundestages dafür jetzt die Weichen zu stellen:

1) Für Menschen mit niedrigen Löhnen, bedeutet der Bezug des Kurzarbeitergeldes, dass laufende existenzielle Ausgaben kaum gedeckt werden können. Deshalb muss das Kurzarbeitergeld schnell auf 90 Prozent erhöht werden. Bei Unternehmen, die staatliche Hilfen oder Zuschuss Anspruch nehmen, fordern wir eine Arbeitsplatzgarantie.

2) Freischaffende und Selbstständige brauchen ein schnelles Überbrückungsgeld, welches nicht nur Betriebskosten, sondern auch die Lebenshaltungskosten bezuschusst.

3) Der erleichterte Zugang zu Grundsicherung muss schnell & wirkungsvoll erweitert werden. Eine Aussetzung der Anrechnung des Partner:inneneinkommens ist dringend geboten. Viele, denen jetzt ihre Einnahmen wegbrechen und die faktisch Anspruch auf Grundsicherung hätten, bekommen aus diesem Grund keinen Zugang zur Grundsicherung.

4) Es ist höchste Zeit für einen Corona-Zuschlag auf Sozialleistungen bzw. eine generelle Erhöhung der Hartz-IV Sätze und in eine Verlängerung der ALG I Bezugszeiten.

5) Die Wohnung muss sicher sein. Mieter:innen brauchen ein Kündigungsmoratorium, dass das Aussetzen von Stromsperren in diesem Pandemie-Winter miteinschließt. Neue Mietrückstände dürfen nicht zu Kündigung und Räumung führen. Aber auch Gewerbetreibende, Geschäftsinhaber:innen und unsere Innenstädte müssen überleben können. Wir brauchen ein staatlich garantiertes Kündigungsmoratorium bei COVID-19-bedingtem Zahlungsverzug für die Gewerbemieter:innen und einen Härtefallfonds, der privaten, kommunalen sowie genossenschaftlichen Vermietern:innen gewerblich genutzter Räume bei pandemiebedingten Mietausfällen schnelle und unbürokratische Hilfen gewährt.

6) Werden Schulen und Kindergärten geschlossen, muss der Verdienstausfall für Eltern, die dann zu Hause bleiben müssen, gesichert sein. Ohne Sicherung keine Schulschließung. Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen sollten endlich mit wirksamen Luftfiltern und Luftaustauschern ausgestattet werden. Die technischen und pädagogischen Voraussetzungen für hybriden Unterricht und für Halbgruppenunterricht müssen endlich geschaffen werden, damit im kommenden Jahr sowohl Unterricht wie Betreuungsangebote verlässlich garantiert werden können.

7) In allen Einrichtungen der Pflege und für Senior:innen sowie in allen Gemeinschaftsunterkünften sollten Personal und Bewohner:innen regelmäßig getestet und ihnen kostenfrei FFP2-Masken zur Verfügung gestellt werden. Die akute Notlage macht es dringender denn je: Es braucht jetzt ein attraktives Einstellungs- und Rückholprogramms für mehr Personal in der Pflege, in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen mit höheren Löhnen und einer langfristigen Beschäftigungsgarantie. Wir schlagen zudem vor, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, dass freiwillige Besuchslotsen in Einrichtungen ältere Menschen und Pflegebedürftige beraten und betreuen können, so dass Besuche und sozialer Kontakt in dieser besonderen Situation möglich sind.

8) Derzeit ohnehin leerstehende Hostels, Landheime, Jugendherberge und Hotels sollten durch die öffentliche Hand angemietet werden, um Notunterkünfte für Wohnungslose anzubieten und Menschen auf engem Wohnraum in der Quarantänezeit, die notwendige räumliche Trennung zu gewährleisten. Wer staatliche Wirtschaftshilfen in Anspruch nimmt, sollte auch verpflichtet sein, seine leerstehenden Räumlichkeiten für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.

9) Massenunterkünfte sind generell wegen ihrer Infektionsgefahr aufgrund der räumlichen Nähe durch eine dezentrale Unterbringung zu ersetzen. Sofern dies nicht anders möglich ist oder länger dauert, sollte mindestens schnelle temporäre Abhilfe geschaffen werden. Wo Abstandhalten nicht möglich ist, soll die Wohnverpflichtung in Erstaufnahmeeinrichtungen ausgesetzt werden.

10) Alle Unternehmen und alle öffentlichen Einrichtungen müssen auf einen höheren Infektionsschutz verpflichtet werden. Dieser muss durch gezielte Kontrollen überprüft werden. Insbesondere in Frachtzentren und in der Schlachtindustrie muss schärfer kontrolliert und bei Verstößen härter sanktioniert werden.

11) Der ÖPNV muss besonders im Berufsverkehr entzerrt werden: In den Stoßzeiten sind mehr Busse und Bahnen einzusetzen, damit der Mindestabstand nicht nur im privaten Raum, sondern auch im Berufsverkehr gewahrt werden kann. Daher braucht es auch im Bereich des ÖPNV schnelle Maßnahmen, die für mehr Personal sorgen und die finanziell angeschlagenen öffentlichen Unternehmen wirksam unterstützen.

12) Unsere Demokratie lebt von ihren Freiheitsrechten. Ein solidarischer Lockdown darf nicht zum Lockdown für die Demokratie werden. Die Parlamente müssen bei allen zentralen Entscheidungen, wie z.B. bei der Festlegung der Impfstrategie, einbezogen werden. Das grundgesetzlich verankerte Versammlungs- und Demonstrationsrecht darf gerade in der Krise nicht eingeschränkt werden. Außerparlamentarischer Protest sollte aber in dieser besonderen Situation die Verantwortlichkeit zeigen, nicht das gesundheitliche Gemeinwohl zu gefährden. Das ist die Kritik der gesellschaftlichen Solidarität der Vielen schuldig.

Das Coronavirus zwingt uns alle dazu, sich mit der eigenen Unsicherheit zu befassen. Die Gefahr einer Infektion zwingt uns aber nicht dazu, die fehlende soziale Absicherung zu akzeptieren. Den kommenden Bundestagswahlkampf wird auch die Debatte um die Kosten der Corona-Krise prägen. Wir plädieren für eine Vermögensabgabe als eine außerordentliche Finanzierungsmaßnahme und meinen, dass die starken Schultern der reichsten 0,7 Prozent in unserem Land hier einen solidarischen Beitrag leisten sollten. Für die jetzt unmittelbar vor uns liegende Zeit geht es in erster Linie darum, die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen in unserer Gesellschaft zu schützen.

Berlin, Bremen, Erfurt, den 12.12.2020

 

Katja Kipping, Bernd Riexinger (Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE)

Amira Mohamed Ali, Dietmar Bartsch (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Bundestag)

Jörg Schindler (Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE)

Jan Korte (Parlamentarischer Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE im Bundestag)

Katina Schubert (Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Berlin)

Anne Helm, Carsten Schatz (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin)

Cornelia Barth, Christoph Spehr (Landessprecher:innen der Partei DIE LINKE Bremen)

Sofia Leonidakis, Nelson Jansson (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft)

Susanne Hennig-Wellsow (Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen und Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Thüringer Landtag)

Matthias Schmeißer

Auch in schwieriger Zeit miteinander im Gespräch bleiben - Kommunikation mit LINKS!

Kreisverband bietet Mitgliedern Videokonferenzen an

Die für uns alle einschneidenden, jedoch absolut notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlangen auch für unsere innerparteiliche Kommunikation völlig neue Wege zu gehen.

So sind Telefon- und Videokonferenzen auf Mitarbeiter- und Gremienebene längst zur Normalität geworden und werden auch nach der Corona-Krise wichtige Kommunikationselemente bleiben.

Nach heutigem vielversprechenden Test auf regionaler Ebene möchten wir nunmehr auch den Mitgliedern im gesamten Kreisverband Vorpommern-Rügen die Möglichkeit eines solchen Forums anbieten. Allerdings erfordert dies zum einen eine exakte Koordination der zur Verfügung stehenden Ressourcen und Informationen darüber, inwieweit Bedarf hierzu besteht.

Deshalb bitten wir alle Mitglieder im Kreisverband, uns per Mail ruegen@die-linke-mv.de oder telefonisch über 03831-306740 eine kurze Info zukommen zu lassen, ob sie zu künftigen Videokonferenzen eingeladen werden möchten.

Diese Zusammenkünfte können sowohl territorial, thematisch als auch fachlich gegliedert sein oder unterschiedliche Alters- und Interessengruppen berücksichtigen.

Wir freuen uns auf rege Rückmeldungen und kommunizieren Termine auch über dieses Medium. Vielen Dank, bleibt gesund, solidarisch, vorsichtig und trotzdem optimistisch!

Nächste Kreisvorstandssitzung als Videokonferenz

4. Dezember 2020 um 19:30 Uhr

Tagesordnung wird ergänzt.

Matthias Schmeißer

Für selbsternannte "Wahlgewinner" und Demokratiefeinde haben wir nur eine Antwort: Wir lassen uns nicht einschüchtern!

sdr

Die Praxis des bisherigen US-Präsidenten, Donald Trump, das noch nicht einmal vorliegende Wahlergebnis in mehreren Bundesstaaten juristisch anzufechten, die Auszählung und damit eine demokratische Wahl zu stoppen und sich schon vor Abschluss der Auszählung zum Sieger zu erklären, zeigt einmal mehr:

Donald Trumps Auftreten und Politik stellen eine reale Gefahr für die Demokratie und den inneren Zusammenhalt der Vereinigten Staaten dar! Das zu verhindernde Desaster einer monatelangen Verfassungskrise hätte auch gravierende Auswirkungen auf die Weltpolitik!

Wer demokratische Institutionen mißachtet und brüskiert, legt bewusst Hand an die Grundfesten eines der ältesten demokratischen Gemeinwesen und spielt ganz bewusst mit dem Feuer innerer Unruhen.

Zu Recht zeigen sich weltweit zahlreiche Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens bestürzt und verstört ob der alarmierenden und schrillen Töne, welche heute aus dem Weißen Hause zu vernehmen waren.

Wir erwarten von allen Beteiligten eine faire und korrekte Abwicklung der US-Präsidentschaftswahlen und einen demokratischen und respektvollen Umgang mit einem wie auch immer gearteten Wahlergebnis, denn:

Die Wähler in den Vereinigten Staaten entscheiden über den kommenden US-Präsidenten, weder die beiden Kandidaten selbst noch Gerichte nach deren Gusto!

Wellenbrecher-Lockdown darf keine Welle sozialer Not mit sich führen!

Katja Kipping zu den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie

Leider hat die Bundesregierung im Sommer nicht dafür gesorgt, dass wir pandemiefest in den Winter gehen können, kritisiert Katja Kipping. Deswegen stehen wir nun vor einem erneuten Lockdown: "Ich bin in großer Sorge, dass dieser Wellenbrecher-Lockdown eine Welle sozialer Not mit sich führen wird.

Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass aus einer pandemischen Notlage keine soziale Notlage wird. Wir brauchen jetzt ein höheres Kurzarbeitergeld, einen Corona-Aufschlag auf Sozialleistungen und endlich ein Überbrückungsgeld für Freischaffende, Kunstschaffende und die Veranstaltungsbranche. Die Lockdown-Entscheidungen müssen raus aus dem Bundeskanzleramt und rein in die Parlamente."

Ab 13.00 Uhr im Livestream

www.die-linke.de/start/

Pressekonferenz im Karl-Liebknecht-Haus mit Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, zu aktuellen politischen Themen.

Hinweis: Der Livestream wird auch auf Twitter übertragen.

 

Matthias Schmeißer

Kreisvorstandssitzung

17 Uhr, Frankendamm 47, 18439 Stralsund

Armin Latendorf

Tagung des Bundesparteitages abgesagt

Parteivorstand berät Alternativen

einstimmiger Beschluss des Bundesparteivorstandes vom 27. November 2020

 

Parteitag Erfurt – Aufhebung der Einberufung und weiteres Vorgehen

Der Parteivorstand hebt – nach Konsultation mit den Landesvorsitzenden, den Landesgeschäftsführer*innen, dem Präsidium des Bundesausschusses, dem Tagungspräsidiums und dem Fraktionsvorstand – den Einberufungsbeschluss des Erfurter Parteitags zum 30.10. bis 1.11.2020 auf.

Der Geschäftsführende Parteivorstand wird gebeten zu prüfen, welche alternativen Möglichkeiten es für die Durchführung eines Parteitags mit Wahlen (Präsenzparteitag, online, dezentral, Briefwahl, etc.) gibt. Der Parteivorstand wird auf seiner Sitzung am 7./8. November 2020 über die Alternativen und weitere damit zusammenhängende Fragen beraten.

Matthias Schmeißer

Kreisvorstandsitzung

Wegen der aktuellen Situation als Video- bzw. Telefonkonferenz

28. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

(Einwahldaten für die Vorstandsmitglieder bekannt)

Matthias Schmeißer

Rügen lässt sich nicht einschüchtern!

Infoabend in Bergen auf Rügen erbrachte einen wertvollen Gedankenaustausch und zahlreiche neue Erkenntnisse

Rügen und der Sassnitz-Mukraner Hafen stehen im Zusammenhang mit dem Projekt „Nord Stream 2“ seit geraumer Zeit unfreiwillig im Fokus der Weltöffentlichkeit. Hierbei geht es um die Fertigstellung einer kurz vor Vollendung stehenden Erdgaspipeline von Russland bis nach Lubmin, welche auch die Energiesicherheit in Deutschland für die Zukunft gewährleisten soll.

Dieses Projekt wird seit seinem Beginn von US-amerikanischer Seite torpediert, da Washington eigene Handelsinteressen verfolgt. Die Vereinigten Staaten möchten lieber ihr mittels umweltschädlichen Frackings gewonnenes Flüssiggas verkaufen.

Dabei schrecken drei US-Senatoren neuerdings auch nicht vor massiven verbalen Drohungen gegenüber Mitarbeitern der Hafengesellschaft und dem Bürgermeister der Stadt Sassnitz zurück. Konkret ist von „wirtschaftlicher Vernichtung“ die Rede.

Dieses skandalöse Verhalten betrachtet nicht nur DIE LINKE als völlig inakzeptabel und fordert daher: Die Bundesrepublik darf sich ein solches Verhalten nicht bieten lassen und muss sämtliche Möglichkeiten prüfen, um einem solchen Vorgehen zwischen vorgeblich „transatlantischen Partnern" zu begegnen.

Wir lassen uns nicht einschüchtern!

DIE LINKE lädt daher für den 2. Oktober 2020 um 18 Uhr zu einem Info-Abend in das Parkhotel Rügen, Stralsunder Chaussee 1 in Bergen auf Rügen ein. Dort möchten wir gemeinsam mit dem Europaexperten der LINKSfraktion im Schweriner Landtag, Karsten Kolbe ins Gespräch kommen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich zu dieser unter Einhaltung der einschlägig bekannten Abstands- und Hygieneregeln stehenden öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Matthias Schmeißer

Kreisparteitag wählt Delegierte für den Bundesparteitag

Wichtige Weichenstellungen für das Wahljahr 2021

Die 2. Tagung des 3. Kreisparteitags wählte am 5. September 2020 im Bergener Parkhotel mit Kerstin Kassner, Wenke Brüdgam, Armin Latendorf und Julius Salomon vier Delegierte für den 7. Bundesparteitag, dessen 1. Tagung vom 30. Oktober - 1. November 2020 in Erfurt gleich im Zeichen einer völligen Neubesetzung der Parteispitze steht.

Ferner wurde mit Olga Fot eine Delegierte für den 7. Landesparteitag nachgewählt. Die zwei vakanten Vorstandsposten (weiblich) konnten mangels Kandidaturen nicht neu besetzt werden.

Die langjährige Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner erklärte ihre erneuten Ambitionen für eine Kandidatur im hiesigen Direktwahlkreis 15, die aus Bremerhagen bei Grimmen stammende Ina Latendorf gab ihre Absicht bekannt, auf Platz 2 der Landesliste der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern kandidieren zu wollen. Beide Personalien wurden vom Auditorium mit viel Applaus bedacht.

Am Nachmittag bestimmten die Mitglieder der LINKEN im Landkreis Vorpommern-Rügen auf einer Gesamtmitgliederversammlung je 14 Vertreterinnen und Vertreter für die Aufstellungsversammlungen zur Bundestagsliste (am 14. November 2020 in Rostock-Warnemünde) und zur Landesliste (am 13./14. März 2021 in Bergen auf Rügen).

Intensiv wurden Themen wie inhaltliche Zuarbeiten für das Landtagswahlprogramm 2021, das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) und Richtungsentscheidungen hinsichtlich möglicher Regierungsbeteiligungen der LINKEN auf Bundesebene diskutiert.

Auf einer Kreisvorstandssitzung am 11. September 2020 um 17 Uhr in Stralsund wird sich der Vorstand mit den Ergebnissen der samstäglichen Mitgliederversammlungen eingehender beschäftigen.

Tariflohn verhindert Armutslohn!

Die LINKE Vorpommern-Rügen unterstützen die berechtigten Forderungen der Belegschaft des DRK Krankenhauses Grimmen in Bartmannshagen. Es wird allerhöchste Zeit, vernünftige und angemessene tarifliche Regelungen für alle angestellten Mitarbeiter in den Krankenhäusern des Landkreises zu erreichen.  Dafür sind auch Arbeitsniederlegungen, wie der von der Gewerkschaft VERDI in Bartmannshagen organisierte Warnstreik, völlig legitim und angemessen.
Das DRK sollte, wie alle anderen Arbeitgeber der Branche auch, erkennen, was sie an den engagierten Mitarbeitern haben. Dies gilt für alle Bereiche - vom Chefarzt bis zum Reinigungspersonal. Eine Ungleichbehandlung verschiedener Berufsgruppen innerhalb der Krankenhäuser ist deshalb inakzeptabel.
Wir fordern deshalb die Geschäftsleitung auf, unverzüglich die Verhandlungen mit der Gewerkschaft VERDI wieder aufzunehmen.

Armin Latendorf
Vorsitzender des Kreisverbandes Vorpommern- Rügen


DIE LINKE zeigt Flagge pro Nord-Stream 2 contra Drohung und Erpressung vermeintlicher "Partner"!

Die Bundestagsabgeordnete, die beiden Landesvorsitzenden, Mitglieder des Kreisvorstands, der Kreisgeschäftsstelle gemeinsam mit Bürgermeister Frank Kracht zeigten am 3. September in Sassnitz, was die Mehrheit der Sassnitzer empfindet: Weiterlesen


Rügen lässt sich von niemanden vorführen und bedrohen!

Wir entscheiden immer noch selbst, mit wem wir auf welche Art und Weise Handel betreiben! Weiterlesen


Signal Hp1: Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Darßbahn kommt – endlich!

Zum heutigen Beschluss der Landesregierung, die Darßbahn zwischen Barth und Prerow wiederaufzubauen, erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg: Weiterlesen


Bildung statt Ausfall!

Kreisverband zeigte am 11. August 2020 in Schwerin gemeinsam mit vielen anderen Mitgliedern Flagge für Bildung und gegen Unterrichtsausfälle. Weiterlesen

Positionen

Die Satzung des Kreisverbandes Vorpommern-Rügen zum Download HIER

Neueste Meldungen aus dem Land

Testpflicht für körpernahe Dienstleistungen, Theater und Museen aufheben

Zur aktuellen Corona-Lage in Mecklenburg-Vorpommern erklärt die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg: „Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Mecklenburg-Vorpommern stabil unter 10, und seit geraumer Zeit sogar unter 5. Mit diesem Infektionsgeschehen hat das Land bundesweit seit Wochen den niedrigsten Wert. Angesichts dieser entspannten Lage ist die... Weiterlesen


Schöne Ferien, liebe Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte!

Die Linksfraktion wünscht allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften schöne und erholsame Ferien. Dazu erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg: „Nach den erheblichen Strapazen der zurückliegenden Monate haben sich die Kinder, Jugendlichen sowie Lehrerinnen und Lehrer die Sommerferien redlich... Weiterlesen


Der Kita-Fachkräfte-Analyse müssen endlich Taten folgen

Zu der im Februar 2017 für die nahe Zukunft angekündigten und heute endlich vorgestellten Fachkräfteanalyse im Bereich der Kindertagesförderung durch das Sozialministerium erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt: „Endlich liegt die Fachkräfteanalyse vor, aber leider viel zu spät. Anstelle von... Weiterlesen