Erste Programmkonferenz zur Landtagswahl 26
Mit der Konferenz startete die Linke MV den Prozess zur Erarbeitung unseres Wahlprogramms für die kommende Landtagswahl. Hier wurden Grundlagen gelegt und Impulse aufgenommen, die die Erstellung des Wahlprogrammes in den nächsten Monaten mit prägen sollen.
Im Mittelpunkt stand der Austausch mit Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft. Ob NABU, Arbeitsagentur Gewerkschaft, Mieterbund und weiteren gesellschaftliche Bereichen - eine abwechslungsreiche Mischung aus Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen, die Raum für Diskussion und Fragen bot, gab den Startschuss für die Programmgestaltung. Auch Landtagsfraktion und Ministerien unter linker Verantwortung waren vertreten.
Das Format wurde von etlichen Mitgliedern unseres Kreisverbandes in Güstrow genutzt um sich für den kommenden Landtagswahlkampf zu wappnen und in den Programmprozess einzubringen – denn ein starkes Wahlprogramm entsteht nur gemeinsam.
Start 26
Das Jahr 2025 ist Geschichte. Es war geprägt von politischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Krisen. Gerade in solchen Zeiten ist solidarisches Engagement keine Selbstverständlichkeit. Wir danken allen, die sich auch in diesem Jahr mit Zeit, Kraft und Überzeugung in unsere gemeinsame politische Arbeit eingebracht haben.
Unser Einsatz gilt weiterhin sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und einer Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Besonders auf kommunaler Ebene bleibt eine starke linke Stimme unverzichtbar, um soziale Interessen zu vertreten und Missstände klar zu benennen.
Mit Blick auf das kommende Jahr steht eine wichtige Aufgabe bevor. 2026 finden in Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen statt. Diese Wahl wird entscheidend dafür sein, ob soziale Politik weiterhin eine starke parlamentarische Stimme hat. Dafür wird es Zusammenhalt, Engagement und eine gemeinsame klare Haltung brauchen.
Die Weihnachtszeit gab hoffentlich Gelegenheit zur Erholung und zum Innehalten. Zugleich galt es, Kraft zu sammeln für die politischen Aufgaben, die vor uns liegen. Wir sind überzeugt, dass wir nur gemeinsam und solidarisch Veränderungen erreichen können.
Wir wünschen Euch einen guten, kraftvollen Start ins neue Jahr.
Der Kreisvorstand
Presseerklärungen zum Rücktritt der Landesgleichstellungsbeauftragten
Pressemitteilung des Landesvorsitzenden der Partei Die Linke M-V
“Respekt und Solidarität für Wenke Brüdgam”
Zum Rücktritt von Wenke Brüdgam als Beauftragte der Landesregierung für Gleichstellung, erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst:
„Ich bedauere, dass Wenke Brüdgam ihren Rücktritt als Beauftragte der Landesregierung für Gleichstellung angekündigt hat. Wenngleich mir dieser Schritt überzogen erscheint, respektiere ich ihre Entscheidung. Nachdem Gleichstellung jahrelang maximal ein Randthema war, hat Wenke Brüdgam diese neue Position aufgebaut und mit viel Engagement und Expertise ausgefüllt. Gleiche Löhne, mehr Frauen in Führungspositionen, gleiche politische Mitwirkungschancen, Förderung und Schutz von Frauen waren ihre Anliegen. Als Fachfrau werden diese Themen auch weiterhin ihre Anliegen bleiben.
Gleichzeitig dürfen wir den Hintergrund dieser Debatte nicht vergessen. Der Aufruf aus rechtsextremen Kreisen zum Volkstrauertag Deutschlandfahnen an fremden Häusern anzubringen, ist eine Instrumentalisierung und bewusste Provokation, um eine geschichtsrevisionistische Agenda voranzutreiben. Dem stellen wir uns in aller Konsequenz entgegen. Angesichts der Anfeindungen von Rechts, die Frau Brüdgam und ihre Familie derzeit ereilen, spreche ich ihr meine volle Solidarität aus.“
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Gemeinsame Pressemitteilung des Kreisverbands Die Linke Vorpommern-Rügen,
des Regionalverbands Rügen-Hiddensee, des Regionalverbands Grimmen, des Stadtverbands Stralsund, der Basisorganisationen Marlow, Sassnitz/Jasmund und der Fraktion Die Linke im Kreistag Vorpommern-Rügen
Mit großem Bedauern und Respekt nehmen wir den Rücktritt unserer hoch geschätzten Genossin Wenke Brüdgam als Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zur Kenntnis.
Als Landesbeauftragte setzte sich Wenke Brüdgam tagtäglich für die Rechte von Frauen und insbesondere von schutzbedürftigen Frauen und Mädchen ein. Für diese sehr wertvolle Arbeit danken wir Ihr von Herzen. Als erste Landesbeauftrage für Frauen und Gleichstellung in Mecklenburg-Vorpommern prägte sie dieses Amt stark. Ihr Rücktritt ist ein schwerer Verlust für die Gleichstellungsbewegung in Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesrepublik. Die Spuren ihrer Arbeit werden noch lange Zeit sichtbar sein.
Die Art und Weise, wie die aktuelle Debatte um Wenke Brüdgam in der Öffentlichkeit, vor allem im Internet, geführt wird, verurteilen wir aufs schärfste. Wenke Brüdgam und ihre Familie werden massiv konfrontiert mit Beleidigungen, Hass, Hetze und Bedrohungen. Das ist vollkommen inakzeptabel und in keiner Weise hinnehmbar. Wir als Linke stehen geschlossen gegen jegliche Art von Bedrohungen, Hass, Hetze und Ausgrenzung. Deshalb hat Wenke Brüdgam unsere volle Solidarität und Unterstützung innerhalb des Kreisverbands, der Kreistagsfraktion und der Landespartei.
Sebastian Lange - Kreisvorsitzender Die Linke Vorpommern-Rügen
Kerstin Kassner - Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Kreistag Vorpommern-Rügen
Frans Hübner - Vorsitzender Regionalverband Rügen-Hiddensee/BO Sassnitz-Jasmund
Ingrid Hoffmann Vorsitzende Regionalverband Grimmen
Patricia Krüger / Angela Schäfers Vorsitzende Stadtverband Stralsund
Charlotte Döring / Jonas Löffler Vorsitzende BO Marlow
Bleiben in Deutschland?
Filmabend & Diskussion
mit Sulaiman Tadmory
Sulaiman Tadmory ist 2015 vor dem Assad-Regime aus Syrien geflüchtet, mittlerweile hat er den deutschen Pass, arbeitet als Journalist. In seinem Dokumentarfilm
„Gehen oder bleiben: Mein Leben nach Assads Sturz“
spricht er mit seiner Mutter und Freund*innen darüber, ob sie trotz der Bedrohung durch rechte Politik und Rechtsextremismus weiter in Deutschland leben können, warum viele bleiben und einige nach Syrien zurückgehen wollen. Wie entscheidet er selbst?
Die Linke Vorpommern-Rügen lädt ein zu Film und Diskussion am Mittwoch, dem 10.12.2025, um 18:30 Uhr in der Kulturkirche St. Jakobi, Stralsund.
(Gustav-Adolf-Saal, Jacobiturmstr. 28, 18439 Stralsund, Einlass ab 18 Uhr, Getränkeverkauf durch die Kulturkirche, Teilnahme kostenlos, gerne Spenden)
Wir sprechen mit dem deutsch-syrischen Filmemacher Sulaiman Tadmory und Menschen mit internationaler Biografie aus Stralsund über den Film und darüber, wie ihr Leben in Deutschland aussieht, was es braucht, damit Menschen bleiben können, wenn sie wollen, wie wir echte Wahlfreiheit und Sicherheit für alle schaffen können.
Moderation: Rascha El-Sheakh (GEW MV LAMiD)
Es gibt die Möglichkeit, Bargeld gegen Einkaufsgutscheine zu tauschen. Seid solidarisch mit Geflüchteten und bringt bitte Bargeld mit, wenn ihr könnt!
"Rotes Frühstück" in Bergen auf Rügen
Am Montag, den 30. September 2024 trafen sich zahlreiche Mitglieder und Freunde zum traditionellen "Roten Frühstück". Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Seiffert und dem stellv. Landesvorsitzenden Sebastian Lange wurden angeregt Themen wie die Auswertung der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, die letzte Landtagssitzung in Schwerin und verschiedene Mitgliederversammlungen und Fraktionssitzungen erörtert.
Eine gewichtige Rolle spielte der Stand der Unterschriftensammlung gegen die geplante Neustationierung von Atomraketen in Deutschland und damit auch in unserem Bundesland.
Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität.
Bundesweite Friedensdemonstration am 3. Oktober in Berlin
Das globale Ringen um Macht und Einfluss hat sich immer weiter zu gespitzt. Nach Jahrzehnten neoliberaler Globalisierung und ihrer Interventionskriege ist die klassische imperiale Staatenkonkurrenz zurückgekehrt. Alte und neue Mächte ringen um Macht und Einfluss. Die Krise des Neoliberalismus brachte in vielen Staaten rechte Regierungen hervor. Der globale Rechtsruck hat das internationale System noch kriegerischer gemacht. Und eine drohende zweite Präsidentschaft von Donald Trump verspricht keinen Frieden, sondern eine räumliche Verlagerung und Verschärfung der großen Konflikte. Doch die großen existenziellen Menschheitsprobleme können nur gemeinsam angegangen werden.
Wir können die Frage des Friedens nicht der Rechten überlassen: Militarisierung bedroht Grundrechte. Frieden und Emanzipation brauchen einander. Lasst uns gemeinsam zur Kundgebung am 3. Oktober um 12:30 in Berlin gehen und diese Perspektiven einbringen.
Diese Botschaft wurde auf dem Friedensfest der LINKEN in Graal Müritz am Weltfriedenstag am21. September noch einmal bekräftigt. Auch der Kreisverband Vorpommern-Rügen war mit etlichen Mitgliedern vor Ort.
Weitere Informationen unter nie-wieder-krieg.org/nein-zu-krieg-und-hochruestung/
Zusätzliche Information des Bundesvorstandes
Der Parteivorstand unterstützt die von der Initiative »Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder« organisierte Friedensdemonstration am 3. Oktober 2024 in Berlin und ruft alle Gliederungen und Zusammenschlüsse unserer Partei mit einem eigenen Aufruf auf, breit zur Teilnahme an dieser Demonstration zu mobilisieren.
Wir können die Frage des Friedens nicht der Rechten überlassen: Militarisierung bedroht Grundrechte. Frieden und Emanzipation brauchen einander. Als Linke werden wir auf einen Lautsprecherwagen auf einer Zubringerdemo haben. Gemeinsamer Treffpunkt der Linken zur Demo ist um 12 Uhr am Geschichtspark in der Invalidenstraße (direkt gegenüber vom Berliner Hauptbahnhof) - Kartenansicht bei Google Maps
Der Startpunkt von der Zubringerdemo ist Rathenower Str. / Ecke Alt Moabit und startet ab 13 Uhr mit Lautsprecherwagen Richtung Hauptkundgebung am großen Stern (Beginn ab 14:30). Fahnen und Hochhalteschilder werden auf dem Lauti vorhanden sein. Es werden auf unserem Lauti u.a. Jan van Aken, Ferat Koçak und Vertreter*innen des Jugendverbands und weitere sprechen. Auf der großen Abschluss-Kundgebung wird Gesine Lötzsch für Die Linke sprechen.
Wenn ihr eine Anreise mit Bus plant, informiert uns bitte, dann können wir die gemeinsame Anreise zu unserem Linke-Block absprechen. In der Bundesgeschäftsstelle ist Christoph Barta (christoph.barta@die-linke.de oder 030 24009 411) Ansprechpartner.
In unserem Markenportal Lissi ist eine Aktionspaket mit Vorlagen für die Mobilisierung eingestellt (Druckvorlagen für Flyer, Plakate, Hochhalteschilder, Transparent und sharepics)
Den aktuellen Beschluss des Parteivorstands mit unseren friedenspolitischen Forderungen findet ihr hier.
Mit solidarischen Grüßen
Katina Schubert & Ates Gürpinar
Zum Weltfriedenstag: Nie wieder Krieg!
Die Toten mahnen uns!
Am Denkmal der Verfolgten des Naziregimes (VVN) am Rugard in Bergen auf Rügen fand am 31. August 2024 ein Gedenken zu Ehren der Opfer von Krieg, Militarismus und Gewaltherrschaft statt.
Auch in Grimmen wurde am Weltfriedestag an den Gedenkstätten am Alten Friedhof durch DIE LINKE der Opfer von Kriegen überall auf der Welt bis in die heutige Zeit gedacht.
Die Toten mahnen uns! Nie wieder Krieg, Diktatur und Völkermord!
Die Fotos stellte uns Barbara Hesse zu Verfügung.
September - Aktionsmonat für den Frieden
Am 1. September zum Weltfriedenstag:
Protest GEGEN Krieg und Aufrüstung und FÜR Frieden und Verhandlungen!
Sonntag, 01. September 2024
- Bergen auf Rügen, Kreuzung Stralsunder Chaussee/B96 von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr
- Binz/Prora an der Kreuzung nach Bergen von 11 bis 12 Uhr
- Grimmen Gedenkstätten Alter Friedhof 10:30 bis 11:00 Uhr
Gedenken an den Abwurf der ersten Atombombe in Hiroshima am 6. August 1945
Am 6.8.2024 fand auf dem Alten Markt in Stralsund eine Kundgebung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki statt.
Im Aufruf des Stralsunder Friedensbündnisses hieß es hierzu:
"Atomwaffen sind Massenvernichtungswaffen! Innerhalb von Sekunden wurden am 6. und 9. August 1945 die Leben von Zehntausenden ausgelöscht, mindestens 130.000 starben danach einen qualvollen Tod. Die heutigen Atomwaffen sind um ein Vielfaches zerstörerischer.
Das Überleben der Menschheit steht auf dem Spiel!
Bereits jetzt gibt es 12121 Atomwaffen weltweit! Sie gehören international verboten, geächtet und vernichtet!
Danke an alle Wählerinnen und Wähler
Die Linke ist im neuen Kreistag mit 7 Mandaten vertreten - Kerstin Kassner neue Fraktionsvorsitzende
Am 9. Juni 2024 entschieden die Wählerinnen und Wähler über die Zusammensetzung der neuen Kreistage und Gemeindevertretungen.
Für den Kreistag Vorpommern-Rügen wurden gewählt:
- Wenke Brüdgam
- Kerstin Kassner
- Armin Latendorf
- Maria Quintana Schmidt
- Heike Völschow
- Andrea Zachow
- Kevin Zenker
Zur neuen Fraktionsvorsitzenden wurde von der neu konstituierten Fraktion am 17. Juni 2024 einstimmig Kerstin Kassner gewählt.
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten!
All unseren Wählerinnen und Wählern gilt unser Dank!
Auch künftig heißt es: Für soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander - #nurmitlinks
Das war sie: Unsere Wahlkampftour ‚Auf die Linke Tour: Vorfahrt für Soziales‘ in Bergen auf Rügen
Ehrendes Gedenken zum Tag der Befreiung und Wahlauftakt auf der Insel Rügen
Mit einem würdigen Gedenken zum Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus am Sowjetischen Friedhof gegenüber des Bahnhofs Bergen auf Rügen begann der 8. Mai 2024 für unsere Partei auf Deutschlands größter Insel.
Im Anschluß daran fand auf dem Platz vor dem Rathaus in Bergen auf Rügen unsere Wahlkampfauftaktveranstaltung im Rahmen der Wahltour durch Mecklenburg-Vorpommern statt.
Wir konnten eine rege Teilnahme, sehr gute Gespräche und bestes Wetter verzeichnen.
Für die zünftige musikalische Unterhaltung sorgte Herr Falk aus Stralsund mit seinem Akkordeon.
Nach dem sich zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 mit ihren politischen Angeboten vorgestellt hatten, bildete eine Rede unseres Bundestagsabgeordneten Dr. Dietmar Bartsch den würdigen Abschluss des Vormittags.
Allen, die diesen Termin möglich gemacht haben, gilt nochmals unser herzlicher Dank!
So gehen wir mit Optimismus in den kommenden Wahlkampfmonat! Denn am 9. Juni 2024 gilt es: Sozial und friedlich geht nur mit Links!
30. Gedenkwanderung am 1. Mai 2024 für die Opfer des Konzentrationslagers Barth
Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander.
Vom November 1943 bis April/Mai 1945 befand sich mit dem KZ Barth als Außenlager des KZ Ravensbrück ein Konzentrations- und Gefangenenlager in der Region, in dem etwa 7.000 Häftlinge Zwangsarbeit für hiesige Rüstungsbetriebe leisten mussten.
Insgesamt verloren tausende Zwangsarbeiter und Häftlinge im Konzentrationslager und auf den Todesmärschen in Richtung Rostock zum Kriegsende ihr Leben.
Vor 30 Jahren fanden sich engagierte Menschen zusammen, die der Meinung waren, dass man den Marsch der Häftlinge und deren Leiden besser versteht, wenn man den Weg von Barth bis Ribnitz selbst geht.
In den letzten dreißig Jahren nahmen so Menschen u.a. aus Schwerin, Rostock, Berlin, Wolgast und aus Dresden den über 30 km langen Weg in Angriff. Auch unsere Bundestagsabgeordnete Ina Latendorf wird, wie schon im Vorjahr, dabei sein.
Heute im Jahr 2024 treffen sich wieder Menschen verschiedenster Altersgruppen und unterschiedlichster politischer Zugehörigkeit und machen sich auf den Weg, um zu unterstreichen:
Das Geschehene darf niemals vergessen werden! Unsere und nachfolgende Generationen haben die Pflicht, darüber aufzuklären und zu verhindern, dass sich dieser Teil unserer Geschichte jemals wiederholt!
Wer nicht den gesamten Weg - wie auf dem Plakat beschrieben - gehen kann oder möchte, reiht sich unterwegs ein oder nimmt an der Auftakt- bzw. Abschlussveranstaltung teil. Die gesamte Strecke über wird ein Begleitfahrzeug dabei sein.
Osterspaziergang am Ostermontag in Sassnitz
"Jetzt erst recht - Gemeinsam für Frieden!"
Am Ostermontag, den 1. April 2024 um 10 Uhr, können sich alle friedliebenden Bürgerinnen und Bürgen am Sassnitzer Molenfußgebäude, Strandpromenade 12 zum traditionellen Osterspaziergang in Anlehnung an die traditionellen Ostermärsche im ganzen Land treffen.
Unter dem diesjährigen Motto "Jetzt erst recht - Gemeinsam für Frieden! - Ein Zeichen für Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung sowie gegen Krieg, Haß und Hetze setzen." werden wieder zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
Als Rednerinnen sind u.a. Kerstin Kassner (Stadtpräsidentin Bergen auf Rügen) und Doris Lieger (Friedensbündnis) von der Partei Die Linke avisiert.
Die Fotos vom letztjährigen Osterspaziergang stellte uns Matthias Scheibe freundlicherweise zur Verfügung.
Kommunalwahlen vorbereitet
Am 2. März 2024 hat Die Linke Vorpommern-Rügen auf einer Gesamtmitgliederversammlung die Weichen für die Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 gestellt. Das Kreiswahlprogramm wurde nach intensiver Debatte einstimmig verabschiedet und untergliedert sich in sechzehn Thematiken. Am Nachmittag wurden dann die Kandidaten für alle 10 Wahlbereiche im Landkreis Vorpommern-Rügen für die Kreistagswahl bestimmt. Dazu kamen noch die Bestätigung der Kandidaten der Linken in 5 Gemeindevertretungen.
Protest gegen Rechtsextremismus auf Rügen
Die Linke Rügen-Hiddensee zeigte mit vielen anderen demokratischen Kräften Flagge
Am Nachmittag des 3. Februar 2024 zeigten zahlreiche demokratische Kräfte der Insel Rügen auf dem Marktplatz in Bergen auf Rügen eindrucksvoll Flagge gegen Haß, Hetze, Rechtsextremismus und Deportationsphantasien rechtsextremer Kreise.
Auch Die Linke der größten deutschen Ostseeinsel war zahlreich vertreten und zeigte sich wie in den Jahrzehnten zuvor als verläßlicher Partner, wenn es um Toleranz, Weltoffenheit, Humanismus und Kampf gegen Faschismus geht.
Protest gegen Rechtsextremismus am 3. Februar in Bergen.
Die Linke ist wie überall im Land dabei - Für Demokratie und gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Deportationspläne!
6 weiße Rosen für 6 ausgelöschte Leben
Am 9. und 10. November jährt sich die sogenannte Reichstpogrom- oder Kristallnacht zum 85. Mal. Ein Auftakt für einen beispiellosen Vernichtungsfeldzug der Nazis und ihrer Helfershelfer gegen Menschen jüdischer Herkunft in ganz Europa. Auch 6 Menschen aus Grimmen fielen dem Morden zum Opfer, darunter die kleine Bärbel Davidson, die nur 5 Jahre alt werden durfte. DIE LINKE in Grimmen und ihre Fraktion in der Stadtvertretung erinnert an diese Bürger aus der Mitte der Gesellschaft der Stadt. Je eine weiße Rose für jedes ausgelöschte Leben.
Möge ihr Schicksal eine Mahnung sein, gerade in diesen Tagen Antisemitismus aus welcher Richtung auch immer, in der Welt, in Deutschland, in Vorpommern und auch unserer Stadt entschieden entgegenzu treten.
Armin Latendorf DIE LINKE Grimmen
95.000 Petenten gegen das LNG-Terminal und das Bundesparlament zum Narren gehalten
Die Partei DIE LINKE Vorpommern-Rügen sowie die Kreistagsfraktion ist entsetzt über den Umgang der Ampelregierung, vor allem des Wirtschaftsministeriums unter Robert Habeck mit den 95000 Menschen, die die Petition gegen das LNG Terminal unterzeichnet haben, aber auch mit dem Petitionsausschuss des Bundestages.
Offenbar hat man dort wenig Achtung vor den Sorgen der Menschen hier vor Ort aber auch vor den demokratischen Gremien des Bundestages. Das Anhören der Petenten kann man nur als Farce bezeichnen, unter dem Motto „Redet ihr nur, wir machen eh was wir wollen“.
Heute Morgen ist in Berlin durchgesickert, dass sich die Bundesregierung auf den Bau eines neuen LNG-Terminals im Hafen Mukran auf Rügen festgelegt hat.
Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Ina Latendorf (Die Linke): „Offenbar ist die Entscheidung für die LNG-Terminals auf Rügen vom Bund bereits in der letzten Woche getroffen worden. Trotz Nachfrage hierzu im Petitionsausschuss am Montag hat der Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz dies nicht offengelegt. Ich halte das für einen Skandal und eine Missachtung des Parlamentes, da den Abgeordneten hier bewusst eine falsche Auskunft erteilt wurde.“
Nach der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses hatte Ina Latendorf folgendes Fazit gezogen: „Die Regierung hat viele Fragen nicht beantwortet: zur Kapazität, zur zukünftigen Nutzung, zur Umweltverträglichkeit, zu Auswirkungen auf den Tourismus. Beteiligung auf kommunaler Ebene muss wirklich möglich sein. Das Durchdrücken der Entscheidung ist eine Missachtung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen vor Ort.“
Diesem Urteil schließt sich die LINKE in Vorpommern Rügen sowie die Kreistagsfraktion ohne Wenn und Aber an. Unsere Landesregierung täte gut daran, bei ihren Entscheidungen sich dieses Vorgehen in Berlin gegenüber den Menschen in der Region genau vor Augen zu führen.
Neueste Meldungen aus dem Land
Eine durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) erstellte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Reaktivierung der Vermögenssteuer nach dem Konzept der Linken jährlich rund 100 Milliarden Euro zusätzliche Steuermehreinahmen bringen würden. Die Ergebnisse der Studie wurden heute im Rahmen der Bundespressekonferenz vorgestellt.… Weiterlesen
Zur heutigen Veröffentlichung von Maßnahmen zur weiteren Stärkung des Bildungssystems erklärt die Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion M-V, Jeannine Rösler: „Die Linksfraktion M-V unterstützt die vorgestellte Strategie des Bildungsministeriums zur Weiterentwicklung des Bildungssystems in Mecklenburg‑Vorpommern.… Weiterlesen
Zur Veröffentlichung der neuen Armutsgefährdungsquote in Mecklenburg‑Vorpommern erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Jeannine Rösler: „Wenn statistisch jede sechste Person in Mecklenburg‑Vorpommern als armutsgefährdet gilt, ist das ein besorgniserregender Zustand – und insbesondere für viele Kinder mit erheblichen Einschränkungen… Weiterlesen







































