Günter Althaus
Alter: 64
Beruf: Rentner
Geburtsort: Bad Laasphe (NRW)
Familienstand: verheiratet
Kinder: zwei
geb. 1945 in Laasphe (heute Bad Laasphe, Siegen-Wittgenstein, NRW) 1951 Volksschule, 1955 Gymnasium, 1959 Konfirmation, 1961 Mittlere Reife, Schulbesuch bis 12. Klasse, 1963 Übersiedlung in die DDR, 1965 Maschinenbauer, 1967 Abitur (VHS), 1968 Mitglied der SED, 1968/69 2x fünf Wochen Dienst bei der NVA, 1971 TH Karl-Marx-Stadt, Diplomlehrer, Fachlehrer Ma/Ph, seit 1971 in Rostock, verheiratet seit 1973 (36 J), Maschinenschlosser, Erzieher, Lehrer bis 2003
1976-1992 Mitglied im Elternaktiv/-beirat,
1984-1989 Vorsitzender des WBA 036 in Lichtenhagen,
1994-1998 Mitglied des Ortsbeirats Lichtenhagen,
seit 2004 Mitglied des Ortsbeirats Brinckmansdorf,
beide Kinder (Tochter 34 J/Sohn 30 J) und beide Enkelinnen (12 J/2 J) in Rostock geboren,
Kleingärtner, seit 2005 Rentner, Nachhilfelehrer,
Hersteller von Unterrichtsmitteln für Lernbehinderte,
Pazifist, Rostocker Friedensbündnis,
Mitgliedschaften:
- DFG-VK,
- GEW,
- HVD Humanisten MV,
- VVN-BdA, Freunde und Förderer des VTR Rostock, Peter-Weiss-Haus,
- seit 2006 Mitglied der Bürgerschaft,
- Mitglied im Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung,
- im Kulturausschuss und im
- Schul- und Sportausschuss,
- stellvertr. Mitglied im Haupt-, im Finanz- und im Klinikausschuss
- Mitarbeit in der Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages M-V,
- in der Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes für die OSPA Rostock
- und im Aufsichtsrat der Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding (RVV) GmbH.
Mein Bestreben in der Bürgerschaft ist davon gezeichnet, trotz Rostocks Verschuldung, die aber nicht höher als die Durchschnittsverschuldung deutscher Kommunen ist, keine Abstriche beim den ohnehin nicht üppig ausgestatteten Bereichen Kultur, Schule und Sport zuzulassen und kommunale Aufgaben nicht der Profitmacherei auszuliefern.
U. a. mittels der Gewinne der Städtischen Unternehmen lassen sich die Schulden innerhalb der nächsten zehn Jahre abbauen. Daneben gilt, dabei rede ich keiner entsprechenden Erhöhung das Wort: Hätten wir die prozentuale Höhe der Gewerbesteuer Leipzigs und die der Grundsteuer Berlins, wären jährlich 20 Mio Euro mehr in der Stadtkasse!
Unser OB hat also keinen Grund zur Klage. Ihm nützen beim Haushaltsausgleich zurzeit vor allem die bis 2005 durch seine Vorgänger getätigten Zukunftsinvestitionen und die schwachen Jahrgänge der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, so dass er und die Bürgerschaftsmehrheit aus CDU, SPD, B90 und FDP für Kitas und Schulen deutlich weniger Geld einsetzen als noch vor wenigen Jahren zwingend erforderlich war.

