Protest gegen Rechtsextremismus auf Rügen

Die Linke Rügen-Hiddensee zeigte mit vielen anderen demokratischen Kräften Flagge

Am Nachmittag des 3. Februar 2024 zeigten zahlreiche demokratische Kräfte der Insel Rügen auf dem Marktplatz in Bergen auf Rügen eindrucksvoll Flagge gegen Haß, Hetze, Rechtsextremismus und Deportationsphantasien rechtsextremer Kreise.

Auch Die Linke der größten deutschen Ostseeinsel war zahlreich vertreten und zeigte sich wie in den Jahrzehnten zuvor als verläßlicher Partner, wenn es um Toleranz, Weltoffenheit, Humanismus und Kampf gegen Faschismus geht.

Protest gegen Rechtsextremismus am 3. Februar in Bergen.

Die Linke ist wie überall im Land dabei - Für Demokratie und gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Deportationspläne!

Demokratie verteidigen - Rügen gegen Rechts

Für Menschlichkeit statt Ausgrenzung

Am Mittwoch, den 17. Januar 2024 um 16:45 Uhr werden am Bahnhof Bergen auf Rügen oben aufgeführte Organisationen ein klares Zeichen gegen Lügen, Hetze und Hass setzen.

Wir stehen für Weltoffenheit, Menschlichkeit und Demokratie und gegen Lügen, Pseudowahrheiten und Stimmungsmache gegen Migrantinnen und Migranten!

Wir rufen die breite demokratische Öffentlichkeit zur zahlreichen Teilnahme auf! Artikulieren wir uns sichtbar und hörbar!

6 weiße Rosen für 6 ausgelöschte Leben

Am 9. und 10. November jährt sich die sogenannte Reichstpogrom- oder Kristallnacht zum 85. Mal. Ein Auftakt für einen beispiellosen Vernichtungsfeldzug der Nazis und ihrer Helfershelfer gegen Menschen jüdischer Herkunft in ganz Europa. Auch 6 Menschen aus Grimmen fielen dem Morden zum Opfer, darunter die kleine Bärbel Davidson, die nur 5 Jahre alt werden durfte. DIE LINKE in Grimmen und ihre Fraktion in der Stadtvertretung erinnert an diese Bürger aus der Mitte der Gesellschaft der Stadt. Je eine weiße Rose für jedes ausgelöschte Leben.
Möge ihr Schicksal eine Mahnung sein, gerade in diesen Tagen Antisemitismus aus welcher Richtung auch immer, in der Welt, in Deutschland, in Vorpommern und auch unserer Stadt entschieden entgegenzu treten.

Armin Latendorf DIE LINKE Grimmen

DIE LINKE. Vorpommern-Rügen wählt neuen Vorstand

Ex-MdL Dr. Wolfgang Weiß neuer Kreisvorsitzender im Nordosten

Am 21. Oktober 2023 wählten 40 Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE. Vorpommern-Rügen auf einem Außerordentlichen Parteitag in Sassnitz einen neuen Kreisvorstand, nachdem der bisherige Vorstand zum selben Datum seinen Rücktritt erklärt hatte.

Der Vorstand für DIE LINKE. Vorpommern-Rügen setzt sich wie folgt zusammen:

Kreisvorsitzender:Dr. Wolfgang Weiß
stellvertretende Kreisvorsitzende:Petra Steidten, Wolfgang Meyer
Schatzmeister:Armin Latendorf
Beisitzerinnen:Olga Fot, Christiane Latendorf
Beisitzer:Rainer Jung, Sebastian Lange

 

Damit kommen vier Mitglieder aus dem Altkreis Nordvorpommern, drei aus der vormals kreisfreien Hansestadt Stralsund und eines vom Altkreis Rügen.

2 Frauenplätze als Beisitzerinnen blieben mangels vorliegender Kandidaturen unbesetzt und können frühestens auf einem künftigen Parteitag nachgewählt werden.

Ferner wurden vier Mitglieder für die Kreisfinanzrevisionskommission neu gewählt.

Umsteuern!

Geld ist genug da, es ist nur ungerecht verteilt!

Zur Unterstützung der Petition auf die Überschrift oder das Bild klicken. Vielen Dank!

Am Montag startete das größte Luftwaffenmanöver seit Bestehen der NATO und wird größtenteils in Norddeutschland stattfinden. Deutschland wird mit bis zu 10 000 Soldat*innen an dem Manöver teilnehmen. AirDefender verursacht nicht nur enormen Aufwand und hohe Kosten, es ist auch „ein militärisches Säbelrasseln, das wir für unverantwortlich halten“, mahnt die Parteivorsitzende Janine Wissler auf der Pressekonferenz diesen Montag (YouTube-Video). „Auch wenn wir den verbrecherischen Angriffskrieg Russlands rundheraus verurteilen, darf uns das nicht dumm machen. Frieden schafft und sichert man am besten durch geschickte Diplomatie, durch Abrüstung und internationale Verträge“, betont auch der Bundesgeschäftsführer Tobias Bank. Auch Christine Buchholz, Friedenspolitikerin im Parteivorstand, sieht AirDefender als weiteren Vorwand der NATO, um die Militarisierung der Politik voranzutreiben und eine neue Aufrüstungsspirale in Gang zu setzen. Dass die Bundesregierung zeitgleich im Haushalt den Rotstift ansetzt – außer bei der Bundeswehr – macht die Situation noch fataler. Während die Haushaltskürzungen von Finanzminister Lindner vor allem diejenigen treffen werden, die ohnehin zu wenig haben, fließt das Geld in die Aufrüstung. Der Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch bringt es auf den Punkt: „Machen wir uns nichts vor. Hier wird Krieg geübt.“ Die Militarisierung der deutschen Gesellschaft, des Bundeshaushaltes und der Außenpolitik führt nicht zu Frieden und Entspannung, sondern im Gegenteil in eine Aufrüstungsspirale mit gefährlichem Eskalationspotential.

„Wir verurteilen den verbrecherischen russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Wir fordern einen schnellstmöglichen Waffenstillstand und den vollständigen Abzug der russischen Truppen von ukrainischem Staatsgebiet. Aber wir akzeptieren nicht, dass dieser Angriffskrieg von der NATO und ihren Verbündeten als Begründung für eine bisher beispiellose Militarisierung der Außenpolitik und eine neue Aufrüstungsspirale genutzt wird.“, heißt es im Aufruf. „Gerade jetzt, wo wieder ein Krieg in Europa herrscht, sind Deeskalation und Diplomatie das Gebot der Stunde - nicht militärische Machtdemonstrationen!“

Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf chancengleiches Aufwachsen

Zum Internationalen Kindertag erklärt der kinder- und jugendpolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Albrecht:

„Mecklenburg-Vorpommern wird immer kinder- und jugendreicher! Laut Statistischem Landesamt leben bei uns 13 Prozent mehr Kinder und Jugendliche als noch vor zehn Jahren. Das ist ein Grund zur Freude, und wir wünschen allen Familien, den Kindern und Jugendlichen einen schönen, ereignisreichen gemeinsamen Kindertag.

Wir denken aber auch besonders an jene Familien, die an diesem Tag weniger Grund zur Freude haben. Es sind die ärmeren Familien, die ihren Kindern nicht einen Ausflug in den Zoo, einen Kinobesuch oder eine Einladung zum Kinderfest spendieren können. Kinder, die in ärmeren Verhältnissen aufwachsen, haben auch geringere Bildungschancen, sind häufiger krank und von Teilnahme ausgeschlossen. Steigende Zahlen bei der Kinderarmut zeigen den dringenden Handlungsbedarf, hier endlich mehr Mittel bereitzustellen.

Rot-Rot in Mecklenburg-Vorpommern hat sich deshalb darauf verständigt, weiter Druck zu machen, damit die längst überfällige eigenständige Kindergrundsicherung eingeführt wird. Eine Entscheidung über eine armutsfeste Kindergrundsicherung darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden, damit Kinder und Jugendliche ungeachtet ihrer familiären Lage chancengleich aufwachsen können.“

Wärmewende mit LINKS

Armin Latendorf

Ohne Heizen wirds spätestens ab Oktober ungemütlich in Wohnungen auf unserem Breitengrad. Das will niemand und deshalb brauchen wir dafür superviel Energie. Die wird mit zu vielen CO2-Emissionen erzeugt und das ist nicht so toll, deshalb ist ein Umsteuern auch absolut richtig - überlegt, mit Augenmaß und unter Beteiligung der betroffenen Menschen. Wenn man aber ein Steuer zu abrupt und ohne nachzudenken rumreißen will, wie ein gewisser Wirtschaftsminister, fährt man gegen einen Baum oder die Passagiere fliegen über Bord. Deshalb zeigen wir der Ampel rot - dunkelrot.

95.000 Petenten gegen das LNG-Terminal und das Bundesparlament zum Narren gehalten

Die Partei DIE LINKE Vorpommern-Rügen sowie die Kreistagsfraktion ist entsetzt über den Umgang der Ampelregierung, vor allem des Wirtschaftsministeriums unter Robert Habeck mit den 95000 Menschen, die die Petition gegen das LNG Terminal unterzeichnet haben, aber auch mit dem Petitionsausschuss des Bundestages.
Offenbar hat man dort wenig Achtung vor den Sorgen der Menschen hier vor Ort aber auch vor den demokratischen Gremien des Bundestages. Das Anhören der Petenten kann man nur als Farce bezeichnen, unter dem Motto „Redet ihr nur, wir machen eh was wir wollen“.
Heute Morgen ist in Berlin durchgesickert, dass sich die Bundesregierung auf den Bau eines neuen LNG-Terminals im Hafen Mukran auf Rügen festgelegt hat.

Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Ina Latendorf (Die Linke): „Offenbar ist die Entscheidung für die LNG-Terminals auf Rügen vom Bund bereits in der letzten Woche getroffen worden. Trotz Nachfrage hierzu im Petitionsausschuss am Montag hat der Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz dies nicht offengelegt. Ich halte das für einen Skandal und eine Missachtung des Parlamentes, da den Abgeordneten hier bewusst eine falsche Auskunft erteilt wurde.“

Nach der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses hatte Ina Latendorf folgendes Fazit gezogen: „Die Regierung hat viele Fragen nicht beantwortet: zur Kapazität, zur zukünftigen Nutzung, zur Umweltverträglichkeit, zu Auswirkungen auf den Tourismus. Beteiligung auf kommunaler Ebene muss wirklich möglich sein. Das Durchdrücken der Entscheidung ist eine Missachtung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen vor Ort.“

Diesem Urteil schließt sich die LINKE in Vorpommern Rügen sowie die Kreistagsfraktion ohne Wenn und Aber an. Unsere Landesregierung täte gut daran, bei ihren Entscheidungen sich dieses Vorgehen in Berlin gegenüber den Menschen in der Region genau vor Augen zu führen.

Der Landesparteitag hat in der Stadthalle Rostock das Wahlprogramm zur Landtagswahl diskutiert und letztlich mit großer Mehrheit beschlossen.

Die Eckpunkte: Unterricht statt Ausfall mit mehr Investitionen in Schulen - Raus aus dem Lohnkeller, 13 Euro Mindestlohn, öffentliche Aufträge nur gegen Tariflöhne - Renten auf Westniveau und gleiche Löhne für gleiche Arbeit - Kinderarmut bekämpfen: kostenloses Mittagessen und Kindergrundsicherung.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Wahlprogramm 2021 zur Landtagswahl.

Geboren auf Rügen: Geburtsstation erhalten!

Ein breites Spektrum an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte Flagge und untermauerte die Forderung nach dem Erhalt der hiesigen Infrastruktur im Gesundheitswesen

Schon immer erklärte sich DIE LINKE auch mit allen Beschäftigten im Gesundheitswesen solidarisch und fordert den (möglichst kommunalen) Erhalt von Gesundheitseinrichtungen, so auch der Geburtshilfeeinrichtungen am Sana-Krankenhaus in Bergen auf Rügen.

Die Gründe für die aktuell als Begründung für die (zeitweilige) Schließung herhaltende Fluktuation des Stationspersonals sind ursächlich auch in den offenbar nicht ausreichenden Rahmenbedingungen für das Personal zu suchen. Denn: Wer verläßt aus freien Stücken Deutschlands schönste Insel, es sei denn, er findet anderswo günstigere Arbeits- und Lebensbedingungen vor?

Ihre Solidarität mit den Beschäftigten und ihren Willen zum Erhalt der Geburtshilfestation untermauerte die LINKE am 30. April 2021 augenfällig mit einem stillen Protest vor dem Sana-Krankenhaus in Bergen auf Rügen, zu dem auch zahlreiche Bürger sowie Mitglieder anderer Parteien und gesellschaftlicher Gruppierungen erschienen waren.

Vor Ort weilten u.a. unsere Bundestagsabgeordnete und Kandidatin im Wahlkreis 15 Kerstin Kassner, die Bergener Bürgermeisterin Anja Ratzke, Mitglieder der hiesigen SPD sowie der Staatssekretär Finanzen Heiko Miraß.

DIE LINKE wird auch in Zukunft an diesem wichtigen Thema dranbleiben. Versprochen!

Deshalb demonstrieren wir mit allen Partnern am 17. Mai 2021 um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Bergen auf Rügen vor dem Brunnen. Hier gelten wieder die Hygiene- und Abstandsregelungen und einen begrenzte Teilnehmerzahl von max. 50 Personen als Auflage.

LINKE initiiert Gedenkstätte

Am 23. April wurde in Grimmen die Gedenkstele für ermordete jüdische Mitbürger eingeweiht. Dieser Gedenkort wurde massgeblich auf Initiative der LINKEN Grimmen in der Stadtvertretung eingerichtet.
Eine Stele in der die Stadt Grimmen an Einwohner der Stadt erinnert die in den Jahren 1940 -1943 als vor einem Menschenleben wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer vermeintlichen Rasse, vom nationalsozialistischen, faschistischen Regime für minderwertig erklärt und ermordet wurden. Ein ganzes Menschenleben, was zum Beispiel die damals 5-Jährige in Grimmen geborene Bärbel Davidson nicht führen durfte.
Wohl niemand in Grimmen trägt heute für die damaligen Ereignisse persönliche Schuld. Wohl aber eine Verantwortung dafür, dass solche Dinge nicht vergessen werden oder der Mantel des Schweigens darüber gedeckt wird, damit so etwas überall auf unserem Planeten rigoros bekämpft werden kann.
Deswegen ist die Linke sehr froh, dass, nachdem die Stadtvertretung unseren Antrag dazu im Sommer 2017 einstimmig beschlossen hat, mit der Einweihung der Stätte, Grimmen dieser Verantwortung ein Stück gerecht wird.

8-Punkte-Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse bis 2025

Sicherlich werden sich viele zugespitzte Probleme für Frauen mit dem Ende der Pandemie wieder legen, aber wo landen wir dann? Zurück im alten Status Quo, den wir vorher schon nur mehr schlecht als recht bewältigt oder in dem wir immer wieder unsere Grenzen aufgezeigt bekommen haben?

Nein, wir wollen nicht zurück in die alte Normalität! Wir wollen weitergehen und die Karten neu mischen. Darüber sprechen Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler mit Gästen im Livestream. 

Am 8.März ab 18 Uhr live auf DIE LINKE

Teile, was hilft!

FFP-2-Masken für alle!

Wenn Sie in der Lage sind, neue FFP-2-Masken abgeben zu können, dann bringen Sie diese bitte zu unseren Geschäftsstellen oder Wahlkreisbüros, z.B. in Bergen auf Rügen, Markt 8. Diese Masken gehen an Einrichtungen, die diese wiederum an Menschen weitergeben, welche nur wenig Geld haben. Vielen Dank für Ihre Solidarität!

Kreisparteitag wählt Delegierte für den Bundesparteitag

Wichtige Weichenstellungen für das Wahljahr 2021

Matthias Schmeißer

Die 2. Tagung des 3. Kreisparteitags wählte am 5. September 2020 im Bergener Parkhotel mit Kerstin Kassner, Wenke Brüdgam, Armin Latendorf und Julius Salomon vier Delegierte für den 7. Bundesparteitag, dessen 1. Tagung vom 30. Oktober - 1. November 2020 in Erfurt gleich im Zeichen einer völligen Neubesetzung der Parteispitze steht.

Ferner wurde mit Olga Fot eine Delegierte für den 7. Landesparteitag nachgewählt. Die zwei vakanten Vorstandsposten (weiblich) konnten mangels Kandidaturen nicht neu besetzt werden.

Die langjährige Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner erklärte ihre erneuten Ambitionen für eine Kandidatur im hiesigen Direktwahlkreis 15, die aus Bremerhagen bei Grimmen stammende Ina Latendorf gab ihre Absicht bekannt, auf Platz 2 der Landesliste der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern kandidieren zu wollen. Beide Personalien wurden vom Auditorium mit viel Applaus bedacht.

Am Nachmittag bestimmten die Mitglieder der LINKEN im Landkreis Vorpommern-Rügen auf einer Gesamtmitgliederversammlung je 14 Vertreterinnen und Vertreter für die Aufstellungsversammlungen zur Bundestagsliste (am 14. November 2020 in Rostock-Warnemünde) und zur Landesliste (am 13./14. März 2021 in Bergen auf Rügen).

Intensiv wurden Themen wie inhaltliche Zuarbeiten für das Landtagswahlprogramm 2021, das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) und Richtungsentscheidungen hinsichtlich möglicher Regierungsbeteiligungen der LINKEN auf Bundesebene diskutiert.

Auf einer Kreisvorstandssitzung am 11. September 2020 um 17 Uhr in Stralsund wird sich der Vorstand mit den Ergebnissen der samstäglichen Mitgliederversammlungen eingehender beschäftigen.

Tariflohn verhindert Armutslohn!

Die LINKE Vorpommern-Rügen unterstützen die berechtigten Forderungen der Belegschaft des DRK Krankenhauses Grimmen in Bartmannshagen. Es wird allerhöchste Zeit, vernünftige und angemessene tarifliche Regelungen für alle angestellten Mitarbeiter in den Krankenhäusern des Landkreises zu erreichen.  Dafür sind auch Arbeitsniederlegungen, wie der von der Gewerkschaft VERDI in Bartmannshagen organisierte Warnstreik, völlig legitim und angemessen.
Das DRK sollte, wie alle anderen Arbeitgeber der Branche auch, erkennen, was sie an den engagierten Mitarbeitern haben. Dies gilt für alle Bereiche - vom Chefarzt bis zum Reinigungspersonal. Eine Ungleichbehandlung verschiedener Berufsgruppen innerhalb der Krankenhäuser ist deshalb inakzeptabel.
Wir fordern deshalb die Geschäftsleitung auf, unverzüglich die Verhandlungen mit der Gewerkschaft VERDI wieder aufzunehmen.

Armin Latendorf
Vorsitzender des Kreisverbandes Vorpommern- Rügen

Auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hatte die Stadtverwaltung geantwortet, dass es zum diesjährigen Tag der Befreiung am 8. Mai, der gleichzeitig der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs auf dem europäischen Kontinent ist, eine städtische zentrale Gedenkveranstaltung geben wird. In diesem Jahr soll dazu einladen werden, sich zum Gedenken auf dem Zentralfriedhof in Nähe der dort für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft hergerichteten Kriegsgräberstätte zu versammeln. Dazu erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion in der Stralsunder Bürgerschaft Andrea Kühl: „Der 8. Mai ist in Deutschland der zentrale Tag des Gedenkens an die Befreiung des Deutschen Volkes vom Nationalsozialismus, dem an einem zentralen Ort gedacht werden muss. Das vereinte Handeln der Alliierten der Sowjetunion, der Vereinigten Staaten von Nordamerika, des Königreiches Großbritannien und Nordirland sowie der Französischen Republik, zwang die Deutsche Wehrmacht und die nationalsozialistische Staatsführung in die bedingungslose Kapitulation und brachte den Völkern der Welt die friedliche Nachkriegsordnung. Dieser Tag soll notwendige und hinreichende Gelegenheit für Begegnungen bieten, um zu erinnern und zu mahnen. “           Der Neue Markt, mit dem Denkmal für die gefallenen russischen Soldaten, ist dafür ein zentraler und würdiger Platz um den Alliierten den Dank der Bürgerinnen und Bürger für diese Befreiungstat auszusprechen und dabei auch der vielen militärischen und zivilen Opfer, des vom deutschen Nationalsozialismus angezettelten II. Weltkrieges zu gedenken. „Wir dürfen uns an diesem Tag nicht verstecken. Alle demokratischen Kräfte müssen dafür kämpfen und öffentlich dokumentieren, das faschistische Tendenzen, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung jeglicher Form, keine Chance in unserer Gesellschaft haben. Nur das kann die Botschaft des 8. Mai sein“, so die Vorsitzende der Linksfraktion Andrea Kühl. Die Linksfraktion fordert gemeinsam mit der SPD-Fraktion auf der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, die geplante zentrale städtische Gedenkveranstaltung am 8. Mai 2020 aus Anlass des diesjährigen Tages der Befreiung, der gleichzeitig der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges auf dem europäischen Kontinent ist, am 8. Mai 2020 um 17:00 Uhr auf dem Neuen Markt in Stralsund am Denkmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten zu verlegen. Wolfgang Meyer Pressesprecher Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft Stralsund Rathaus Alter Markt 18439 Stralsund Weiterlesen

DIE LINKE in Hamburg baut ihr Ergebnis solide aus, die CDU, FDP und AfD massiv abgestraft. Weiterlesen

Hanau erfordert Handeln!

Der Kreisvorstand DIE LINKE. Vorpommern-Rügen hat sich in seiner Sitzung am 21. Februar 2020 in Bergen auf Rügen mit dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau beschäftigt. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Aus dieser Tat sprechen Rassismus und Hass, wofür auch die aktuelle Politik die Verantwortung trägt. DIE LINKE. Vorpommern-Rügen fordert Konsequenzen gegen rechte Gewalt und geistige Brandstifter. Eine bessere politische Bildungsarbeit muss die Kraft und Stärke der Demokratie deutlicher in der Gesellschaft verankern. Weiterlesen

In Betroffenheit nach dem Terror in Hanau erklärt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE: Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Verletzten, Angehörigen und bei all jenen, die nun Angst vor weiterem rassistischem Terror haben. Der rassistische Terror in Hanau führt uns wieder vor Augen, wie schnell aus Worten Taten werden können. Taten wie diese sind kein Unfall. Sie werden angefeuert von rechter Hetze, die  Menschenverachtung predigt und Hass auf Sündenböcke schürt. Wir alle stehen in der Pflicht gegenüber denen, die nun Angst vor weiteren rassistischen Angriffen haben. Wir müssen deutlich machen: Ihr seid nicht allein. Wir stehen an eurer Seite. Zu Recht ist in den vergangenen Monaten über das Problem der militanten rechten Netzwerke gesprochen worden. Die Tat in Hanau ruft uns nun wieder in Erinnerung, dass auch der unorganisierte rechte Sumpf ein bedrohliches Gewaltpotential hat. Die wirren, paranoiden und hasserfüllten Gedanken des rassistischen Täters fügen sich ein in eine Gedankenwelt, die von erschreckend vielen in der militanten rechten Szene ganz ähnlich geteilt wird. Diese Gedankenwelt gedeiht nicht nur in militanten Kameradschaften, sondern auch in Internetforen und überall da, wo rassistische, menschenverachtende Sprüche unwidersprochen bleiben. Wenn wir Taten wie diese verhindern wollen, müssen wir den rechten menschenfeindlichen Diskursen überall entgegentreten. Und wir müssen deutlich machen, dass die Brandmauer gegen Rechts auf keinen Fall eingerissen werden darf, von niemandem. Keine Normalisierung von Faschisten in Parlamenten, kein Hinterherlaufen hinter rechtem Populismus. Weiterlesen

Positionen

Die Satzung des Kreisverbandes Vorpommern-Rügen zum Download HIER

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Zum Bewerbungsaufruf zur zweiten Verleihung eines Betriebs- und Personalrätepreises erklärt der arbeitsmarkt- und gewerkschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster: „In Unternehmen mit Betriebsräten läuft es besser als in Unternehmen ohne eine Interessenvertretung der Belegschaft. Es ist erwiesen: Dort, wo die Mitarbeitenden… Weiterlesen

Zum heutigen internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Jeannine Rösler:   „Die Probleme und fatalen Folgen bestehender sozialer Ungerechtigkeiten drohen in Krisenzeiten aus dem Blick zu geraten. Obwohl sie uns auf Schritt und Tritt begegnen, erscheint anderes wichtiger und bedrohlicher. Soziale… Weiterlesen

Zur heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zur Aufklärung der NSU-Aktivitäten und weiterer rechtsterroristischer Strukturen in M-V erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Michael Noetzel: „Die Vernehmung des ehemaligen V-Mann-Führers des Landesverfassungsschutzes verdeutlichte erneut das zweifelhafte… Weiterlesen