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Originelle Theater-Kooperation über beide Landesteile unterstützen

Der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, begrüßt das originelle Vorhaben einer Kooperation zwischen dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und der Vorpommerschen Landesbühne.  

„Die Absicht zusammenzugehen ist eine Antwort auf das Finanzdiktat der Landesregierung“, erklärte Koplin am Dienstag. Dieses Diktat bestehe darin, dem Einsparten-Theater Anklam künftig die Landesförderung zu verweigern, wenn es sich nicht mit einem Mehrsparten-Theater verbündet. „Die Intendanten der beiden Häuser haben jetzt eine Allianz ersonnen, die sich über beide Landesteile erstreckt und die Kulturkooperation neu und anders definiert, als sich die Landesregierung dies vorstellt“, sagte Koplin. „Ein solches Vorgehen findet den Beifall meiner Fraktion.“

Die Linksfraktion fordert, dass die beiden betroffenen Theater von der Landesregierung die gleiche Förderung erfahren wie der Standort der Theater in Neubrandenburg und Neustrelitz. „Wir erwarten eine Unterstützung bei den mit der Umstrukturierung anfallenden Kosten“, sagte Koplin. Darüber hinaus müssten die Zuschauerzahlen des Einsparten-Theaters Anklam bei der Landesförderung des neuen Theaterverbundes ihren Niederschlag finden.

 

„Es ist allerdings bereits jetzt absehbar, dass die Entwicklung bei der Theater-Neustrukturierung zu Lasten der verbliebenen Standorte läuft“, so Koplin. „Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung, dass die Landesmittel ab 2010 dynamisiert werden müssen.“