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Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht – Skurriles um die Regenbogenflagge

Zu dem Artikel „Wie bunt darf die Polizei sein?“ in der heutigen Ausgabe der SVZ erklärt der innen- und gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Da kann man sich nur noch verwundert die Augen reiben: Polizeibeamte posten auf Facebook die Regenbogenflagge – so wie viele andere auch. Als Zeichen der Toleranz und Solidarität. Ein anderer Polizeibeamter findet das gut und teilt die bunte Flagge. Dessen Vorgesetzte wiederum haben mit dem Symbol für Toleranz offenbar ein Problem, nun soll der Beamte seinen Dienstposten räumen! Gibt’s nicht? Doch, der skurrile Tanz um die Regenbogenflagge findet statt bei der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern.

Der oberste Chef der Polizei, Innenminister Torsten Renz, lässt mitteilen, dass die Polizei im Land selbstverständlich für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit steht. Aber mit dem Vorfall müsse man sich erst auseinandersetzen. Auf das Ergebnis dürfen wir gespannt sein. Mit dem Thema ‚Regenbogenflagge vor Rathäusern‘ setzt sich das Ministerium auch schon seit Jahren auseinander. Das Resultat hier ist bekannt: Die Beflaggungsordnung des Landes wird selbstverständlich nicht geändert! Gibt’s nicht? Doch – in Mecklenburg-Vorpommern!“