Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

Talente sind da – Bundesstützpunkte müssen bleiben!

Zum erneuten Erfolg einer Neubrandenburger Sportlerin bei internationalen Wettkämpfen erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:


„Nach den Leichtathletinnen ziehen nun auch die Kanutinnen von der mecklenburgischen Seenplatte nach und beweisen mit einer Silbermedaille im Vierer-Kanu bei den Junioren-Weltmeisterschaften internationales Spitzenniveau. Sportartenübergreifend ist die Leistungsdichte also da. Ausgerechnet der Bundestützpunkt (BSP) Kanu in Neubrandenburg soll jedoch nach dem Willen des Bundesinnenministeriums nach 2020 nicht weiter gefördert werden. Die Landesregierung aus SPD und CDU muss jetzt endlich Farbe bekennen und erklären, wie sie und ob sie weiterhin die insgesamt drei infrage stehenden BSP erhalten will. Die Antwort auf meine Kleine Anfrage dazu steht noch aus, wird jedoch umso wichtiger, als das die Verhandlungen zu den Haushaltsplänen der Jahre 20/21 anstehen, in denen selbstverständlich auch die Sportförderung eine Rolle spielt.“ so Kolbe.


„Sollten die BSP Kanu, Segeln und Triathlon nach 2020 wegfallen, wäre eine Abwanderung von Talenten in diesen Sportarten wohl unvermeidlich.“ setzt Kolbe nach und merkt an:


„Sportlerinnen und Sportler gehen dahin, wo Trainingsbedingungen um Umfeld stimmen. Sind hier keine verlässlichen Bedingungen gegeben, wechseln sie eben. Für M-V würde das bei Kanu, Triathlon und Segeln einen Verlust an Leistungsträgerinnen und –trägern bedeuten, der der sportlichen Gesamtbilanz des Landes erheblich schaden würde.“